Kategorie: Allgemein

  • [:de]Wir haben es geschafft! (Probelesung März 2016)[:en]We did it! (Test Reading March 2016)[:]

    [:de]Wir haben es geschafft! (Probelesung März 2016)[:en]We did it! (Test Reading March 2016)[:]

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    Durch viel Einsatz und Ausdauer können wir jetzt sagen: Uns geht die Zeit aus! Mit zwei bis drei Mitmachlesungen pro Woche und immer neuen Interessenten sehen wir uns gezwungen, entweder die Tage mit mehr Stunden auszustatten oder, wenn das nicht klappt, zusätzliche Vorleser und Vorleserinnen anzuheuern. Wir haben uns für letzteres entschieden.

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    Der erste offizielle «Buchpaten-Vorleser-Ausbildungskurs» hat mit vier Teilnehmern bereits begonnen und wir freuen uns sehr, was für tolle Leute zusammengekommen sind! Im Rahmen der Schulung wird unter anderem erklärt, was dialogisches Lesen ist und wie man diese Technik anwendet. Ist das Grundwissen vermittelt, darf jeder potenzielle Vorleser sich seine Sporen bei einer Probelesung verdienen. Diese Probelesungen finden im kleineren Umfang als die übliche Klassengrösse statt und fügen sich zusammen aus begeisterungsfähigen Kindern aller Altersgruppen. Letzten Samstag durfte Eliana in der Impact Hub Garage den Anfang machen. Alle weiteren Probelesungen finden neu im kihz Tageskindergarten der ETH und UZH statt, er ist die neue Ausbildungsstätte für DIE BUCHPATEN.

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    Am Samstag versammelten wir uns also in der Garage, dabei waren ein Dutzend halb- bis siebenjährige Zuhörer mit ihren Eltern. Ganz brav liessen sie vor der Mitmachlesung noch vom Snackbuffet ab und versammelten sich gespannt um den Lesehocker, wo Eliana sie schon erwartete. Nach einer kurzen Begrüssung erzählte sie die Geschichte «Rotschwänzchen – was machst du hier im Schnee?» und sogleich waren die Kinder voller Mitgefühl! Denn das Rotschwänzchen hatte einen kaputten Flügel und konnte deshalb nicht mit seinen Freunden in den Süden fliegen.

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    Für das Rotschwänzchen begann ein ungewöhnlicher Winter. Es fragte sich so allerlei: Wie komme ich jetzt zu Essen? Und was ist dieses weisse Zeug überhaupt, das auf Boden und Bäumen liegt? Auf seinen Erkundungen aber traf der kleine Vogel zum Glück auf lauter hilfsbereite Tiere und die Kinder geizten auch nicht mit nützlichen Ratschlägen: «Es muss in der Erde wühlen!» – «Ja! Oder das Wildschwein um Hilfe bitten!» – «Achtung! Nicht zur Eule gehen!»

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    Das Rotschwänzchen überstand den Winter dank all dieser Unterstützung mit Bravour – und als seine Freunde heimkehrten, musste das Rotschwänzchen ihnen alles, was es erlebt hatte, erzählen. Als Eliana das Buch zuklappte, musste sie gar nicht mehr gross etwas dazu sagen, die Kinder stürmten mit ihren Eltern im Schlepptau an den Zeichentisch und zeichneten zusammen ihre Lieblingsszenen aus der Geschichte. Es entstanden einige Kunstwerke! Da wussten wir: mit Eliana werden wir noch viel Spass haben!

    Möchtest Du auch Vorleser oder Vorleserin werden und an Mitmachlesungen die Kinder mit auf Abenteuer nehmen? Dann melde Dich bei uns und wir versorgen Dich mit weiteren Infos!

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    Thanks to a lot of investment and endurance, we can finally say: Our days are running out of hours! With two to three participation readings per week and constant requests for new reading dates, we see ourselves forced to either invent the 30-hour-day or, if that won’t work, to find new storytellers. We’ve decided to try the latter.

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    The first official „Buchpaten storyteller introduction course“ has already begun with four volunteers, and we’re very happy about how cool they all are! As part of the course, we will explain among other things what dialogic reading is and how to apply this technique. Once the basics have been conveyed, each storyteller gets to earn his or her spurs during a test reading. These test readings take place in a more intimate environment than the average class size allows, with children of all ages. Eliana started off as the first future storyteller in the Impact Hub Garage last Saturday. All further test readings will take place in the kihz day kindergarten of the ETH and UZH, our new „training kindergarten“.

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    We came together in the Garage – a dozen children ages a few months to seven years with their parents who tagged along. Like the well-behaved children they are, they refrained from raiding the snack buffet before the participation reading. Instead, they all excitedly gathered around the storyteller stool where Eliana already anticipated them. After a short welcome she commenced the story „Rotschwänzchen – was machst du hier im Schnee?“, a story about a little redstart. And the children were just filled with compassion from the start! See, the little redstart had a hurt wing and couldn’t join its mates on their journey to the south.

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    The ensuing winter became very unordinary for the redstart. It had a lot of questions: How do I get food now? And what is that white stuff settling on the ground and hanging in the trees, anyway? But luckily, the little bird met up with almost only helpful animals during its explorations of this winter wonderland. The children were also very helpful with their abundant advice: „It has to dig through the dirt!“ – „Yeah! Or it should ask the boar for help!“ – „Watch out! Don’t get too close to the owl!“

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    Thanks to all the support it received, the little redstart lived through the winter just fine – and as soon as its mates returned home, the little redstart had to tell them everything that had occurred on its adventures. Eliana didn’t have to say much more once she closed the book. The children ran to the colouring table with their parents by the hands. And together the drew their favourite scenes from the story. So many masterpieces were created! Seeing such passion enflamed in the children, we just knew then and there: we’re going to have lots of fun with Eliana!

    You would also like to become a storyteller and take the children along on adventures? Then contact us and we will be happy to provide you with further information!

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  • [:de]Dialogisches Lesen – was ist das eigentlich?[:en]What is Dialogic Reading?[:]

    [:de]Dialogisches Lesen – was ist das eigentlich?[:en]What is Dialogic Reading?[:]

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    Wir von den BUCHPATEN erzählen ja gerne von unseren Mitmachlesungen. Wie schön es ist, wenn dreissig oder mehr Kinder gebannt einer Geschichte folgen, wie erfüllend es ist, ihre Bilder anzusehen und zu merken, welch tiefen Eindruck die Geschichte hinterlassen hat. Diese Erfahrungen lassen uns jedes Mal mit noch mehr Freude die nächste Lesung anpacken. Doch was machen wir eigentlich genau an den Mitmachlesungen? Lesen? Ja klar. Aber was heisst denn das?

    Vorleser, die unsere Mitmachlesungen leiten, werden ausnahmslos von den BUCHPATEN im dialogischen Lesen geschult. Dialogisches Lesen ist eine Technik des Erzählens, die das Kind dazu ermutigt, sich aktiv ins Geschehen einzubringen. Dadurch wird eine steilere Lernkurve in der Sprach- und Sprechkompetenz des Kinds erzielt. Dialogisches Lesen ist von Anfang an viel abwechslungsreicher als traditionelles Erzählen. Normalerweise beginnt ein Erzähler etwa mit: «Ich erzähle euch nun eine Geschichte über…» Wenn die Geschichte dann interessant klingt, hört das Kind hin, ansonsten begnügt es sich damit, einfach still dort zu sitzen und abzuwarten. Doch das wollen wir nicht! Eine Geschichte wird schliesslich erst durch die Fantasie des Kinds so richtig lebendig. Um diese Fantasie anzusprechen, könnte man stattdessen so beginnen, wie es Kristina Lemke bei der Geschichte «Schneebären lügen nie» getan hat: «Habt ihr eigentlich schon mal gelogen? Nein? Also, ich habe schon gelogen!» Das Kind ist, weil es etwas gefragt worden ist, gleich dabei. Es möchte jetzt wissen, was es denn mit dem Lügen auf sich hat!

    Im Verlauf der Geschichte stellt die Vorleserin immer mehr solche Fragen, die sich auf das Gehörte und Gesehene beziehen. Zum Beispiel als die kleine Marie einen riesengrossen Kühlschrank mitten im Wald findet: «Was könnte wohl in so einem grossen Kühlschrank stecken?» Das Kind merkt darauf, dass es ernstgenommen wird und seine Eingebung ausdrücklich erwünscht ist. Je mehr es dann antwortet und kommentiert, umso mehr zieht sich die Vorleserin zurück. Das Kind wird sozusagen zum Erzähler der Geschichte. Schliesslich beschränkt sich die Vorleserin fast nur noch darauf, die Kommentare des Kindes umzuformulieren oder zu ergänzen. Diese Art zu wiederholen, was das Kind gesagt hat, weist ihm neues Vokabular und Satzstrukturen auf, die es in späteren Inputs dann auch anwenden und verfestigen kann.

    Auch der Bezug auf das eigene Leben des Kindes spielt eine wichtige Rolle. Die Vorleserin könnte etwa sagen: «Seht ihr, wie die kleine Marie fliegt? Seid ihr denn auch schon geflogen? Wohin? Und wie war es?» So wird eine Verbindung zwischen der Geschichte und der realen Welt hergestellt. Die Bilderbücher erhalten einen Stellenwert, der über blosser Unterhaltung steht. Sie sind nun ebenso eine Unterstützung in der Reflexion des Kinds.

    Es ist erstaunlich, wie mitteilsam ein Kind, das normalerweise selten spricht, durch dialogisches Lesen werden kann. Noch erstaunlicher sind die Fortschritte, die bereits nach ein oder zwei Mitmachlesungen eintreten. Das Kind wird selbstbewusster und gewandter im Umgang mit der Sprache und drängt immer mehr darauf sich mitzuteilen. Und wenn es dann auch nicht mehr aufhören kann, ausschweifend und begeistert von der Geschichte zu erzählen, dann haben wir von den BUCHPATEN unsere Aufgabe eindeutig erfüllt.

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    We from DIE BUCHPATEN enjoy telling about all the great things that happen in our participation readings. How fulfilling it is having thirty or more children under the spell of our storytelling, to look at their pictures and to realize what a deep impression the story has left behind. These experiences give us the motivation to go back an organise even more readings every time. But what is it exactly that we do during participation readings? Do we read? Of course! But what does that mean?

    Storytellers who guide our participation readings are all invariably schooled in dialogic reading. Dialogic reading is a technique of storytelling used to encourage a child to actively participate in the evolution of a story. That way, a steeper learn curve is achieved in the child’s oral and reading fluency. From the beginning, dialogic reading is much more varied than traditional storytelling. Usually, a storyteller would begin with a phrase like: „I’m now going to tell you a story about…“ If the story sounds interesting, a child will listen, if not, the child usually just passively sits there and waits for it all to end. But that is not what we want! A story, after all, will only become really alive through the imagination of a child. To get a hold of that imagination, one could instead start off like Kristina Lemke during a reading of „Snowbears never lie“: „Have you kids ever lied? No? Well, I’ve lied before!“ The child, because it has been asked a question, now takes an active role in adorning the story. It wants to know what’s up with all the lying!

    Through the rest of the story, the storyteller poses more and more questions concerning what has been seen and heard. For example, once little Marie finds the huge refrigerator in the middle of the woods: „What, do you think, could possibly be in such a big fridge?“ The child starts to realise that it is taken seriously and that its inputs are explicitly requested. The more it answers and comments, the less a storyteller will speak. The child ends up becoming the narrator of the story. Finally, the storyteller will only limit him- or herself to add to or reformulate the child’s comments. This kind of repetition of the child’s statements gives it new vocabulary and sentence structures to work with, that the child then can use and consolidate in later inputs.

    The reference to the child’s life also plays an important role. The storyteller could say: „Do you see how little Marie’s flying? Have you ever flown? Where to? And how was it?“ That way, a connections is established between the story and the real world. The picture books gain in significance, becoming more than mere entertainment. They now are an assistance in the child’s reflection process.

    It is impressive how communicative a child, that usually hardly speaks up, just by applying the dialogic reading technique. Even more impressive is the progress that sets in after only one or two participation readings. The child becomes more self-confident and fluent in the use of a (often secondary) language, and, noticing this, the child urges more and more to convey its opinions. And once it cannot stop talking passionately about the story, that is when DIE BUCHPATEN have definitely reached their goal.

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  • [:de]Buchpatenlesung in Opfikon, Zürich, Januar 2016[:en]Participation Reading in Opfikon, Zurich, January 2016[:]

    [:de]Buchpatenlesung in Opfikon, Zürich, Januar 2016[:en]Participation Reading in Opfikon, Zurich, January 2016[:]

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    DIE BUCHPATEN sind gleich mit neuen Lesungen ins neue Jahr gestartet ! Unsere zweite Lesung fand am Montag, den 11. Januar 2016, im Singsaal der Primarschule Opfikon statt. Zu Gast waren zwei Kindergartenklassen, die sich sogleich bemerkbar machten, als sie eintraten. Vierzig Kinder, die auf die Bühne sprangen, ein Bühnenbild an leuchtenden, vorbeisausenden Farben!

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    Sobald die Glocke geschlagen hatte, wurde es aber ruhig. Mucksmäuschenstill sassen die Kinder vor Kristina Lemke, der Geschichtenerzählerin der Buchpaten. Ganz gebannt hockten sie eng zusammen auf der Bühne. Einige rückten immer weiter vor, während die Geschichte «Schneebären lügen nie» erzählt wurde. Doch bereits auf der zweiten Seite war es wieder vorbei mit der Stille: Hörbares Erstaunen machte sich breit, als die Kinder erfuhren, dass in dem grossen roten Kühlschrank auf dem Bild ein fast ebenso grosser Schneebar hauste. «Wie kann der dort bloss reinpassen?», wollte ein Junge fasziniert wissen. Ein anderer fragte: «Was macht der überhaupt dort drin?» Kristina lächelte die wissbegierigen Kinder an und gab geduldig auf alle Fragen Antwort, bevor sie mit der Geschichte fortfuhr. Schliesslich geht es bei unseren Lesungen darum, dass sich die Kinder aktiv einbringen in die Erzählung. Und wie sie sich einbrachten! 

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    Als die Geschichte zu Ende war, zeichneten die Kinder den spannendsten Moment des Abenteuers mit dem Schneebären. Kreuz und quer lagen oder knieten sie nun im Singsaal und zeichneten. Auf der Bühne, neben der Bühne. Zu zweit, zu dritt oder auch ganz alleine, vollkommen auf das entstehende Bild konzentriert. Als einem Mädchen eine besonders schöne Zeichnung gelang, rannte sie mit dem Blatt in der Hand erfreut zu ihrer Mutter, die, angesteckt von der Begeisterung ihrer Tochter, auch zu zeichnen begann. Auch die anderen Eltern fanden sich früher oder später inmitten ihrer Kinder. Komplimente wie «Wow, das ist aber schön!» oder «Dein Schneebär ist aber gross!» waren von allen Seiten zu hören.

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    Ein Kind nach dem andern reihte sich anschliessend auf, um ein Buch auszusuchen, das es mit nach Hause nehmen durfte, und Kristina sein Kunstwerk zu präsentieren. Was nicht überrascht:  Bilder entstanden wie dasjenige von der Familie eines Jungen und zwischen Mama und Papa stand der Schneebär mit einem roten Schal um den Hals geschlungen. Es war nicht zu übersehen, dass die Geschichte einen bleibenden Eindruck hinterlassen hatte.

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    DIE BUCHPATEN have successfully commenced the new year with a new set of participation readings! Our second reading was held on Monday, January the 11th, in the auditorium of the primary school Opfikon. Invited were two kindergarten groups who instantly made themselves noticed as soon as they entered the room. Almost forty children jumping onto the stage, a stage setting of vibrant, darting colours!

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    But once the bell had rung, the room went still. Still as mice, the children sat in front of Kristina Lemke, the storyteller of DIE BUCHPATEN. Spellbound, they kneeled very closely together on stage. A couple of children kept on scooting forward while the story „Snowbears never lie“ progressed. But the silence was already over on the second page: Audible surprise went through the room when the children heard about giant snow bear living in the even larger fridge in the picture. „How could he possibly fit in there?“, a boy wanted to know. Another asked: „What was he even doing in there?“ Kristina smiled at the children thirsting for knowledge, and patiently answered all questions before continuing with the story. After all, having the children actively participation is what these readings are all about. And how active they were!

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    Once the story ended, the children began to draw the most suspenseful moment from the adventure with the snow bear. They now lay or kneeled crisscross in the auditorium, concentrated on their colouring. On stage, next to the stage. In pairs, in threes or simply alone, completely absorbed in the task of creating their pictures. When one girl succeeded in drawing an especially pretty picture, she picked it up and ran to her mother, who, infected by her daughters passion, immediately began to draw, too. The rest of the parents found themselves also on the ground next to all the children sooner or later. Compliments such as „Wow, that is so pretty!“ oder „Your snow bear is very big!“ were heard from all sides.

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    One child after the other finally lined up to pick out a picture book that it could take home, and show Kristina its piece of art. It was no surprise: Most pictures resembled that of one boy’s, whose whole family stood in the snow with the snow bear wearing his red scarf standing between the boy’s mother and father. One could really tell that the story left a mark on the children.

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  • [:de]Buchpatenlesung in Hirzenbach, Zürich, November 2015[:en]Participation Reading in Hirzenbach, Zurich, November 2015[:]

    [:de]Buchpatenlesung in Hirzenbach, Zürich, November 2015[:en]Participation Reading in Hirzenbach, Zurich, November 2015[:]

    [:de]Sehr herzlich wurde ich von Ingrid Hirni vom Kindergarten in Hirzenbach in Zürich begrüßt.Und dann ging es auch bald los: 35 neugierige Kinder und ihre Eltern saßen vor mir. Ich erzählte die Geschichte „Schneebären lügen nie“ von SAID, illustriert von Marine Ludin.

    „Habt ihr schon mal gelogen?“, fragte ich die Kinder zu Beginn der Lesung. Ein kollektives Nein war die Antwort. „Also ich habe schon mal gelogen, ein paar Mal sogar“, sagte ich. Daraufhin kamen ein paar ehrliche Jasager zu Tage. Und schon waren wir mittendrin in der Geschichte. Kinder sind ein dankbares wie anspruchsvolles Publikum. Bei ihnen gibt es keine gespielte Aufmerksamkeit, kein höfliches und gelangweiltes Durchhalten beim Zuhören einer schlecht erzählten Geschichte. Noch nicht einmal ein unterdrücktes Gähnen. Wenn du sie langweilst, bekommst du es ziemlich schnell mit, durch lautstarke Gespräche mit dem Nachbarn, Gähnen mit oder ohne Hand vor den Mund und vieles mehr.

    Ich muss zu 100% präsent sein, damit der Funke überspringt. Wenn du Kinder begeistern kannst, dann sind sie das tollste Publikum. Totales Mitgehen mit der Geschichte, blitzschnelle Antworten auf Fragen, ganzer Körpereinsatz, wenn es spannend wird. Wer das ein paar Mal erlebt hat und dann mal wieder für Erwachsene liest, ertappt sich vielleicht während einer Lesung bei dem Gedanken: „Wieso bewegen die sich nicht?, mein Protagonist besteigt doch grade ein sinkendes Schiff!“. Oder „Wieso ruft hier niemand rein, wenn sie doch die Lösung längst kennen?“ Vor jeder Lesung versuche ich mich zu sammeln, zur Ruhe zu kommen, den Raum mit Anwesenheit zu füllen und einen Raum für die Geschichte zu schaffen. Ist mir das gelungen, dann verlasse ich diesen Raum glücklich. Das ist das Glück des Geschichtenerzählers.

    Kristina Lemke, DIE BUCHPATEN

     

     [:en]I was warmly welcomed by Ingrid Hirni from the kindergarten in Hirzenbach , Zurich. And then it already started: 35 curious children and their parents sat in front of me. I told the story „Snowbears never lie“ by SAID, illustrated by Marine Ludin.

    „Have you ever lied?“, I asked the children at the start of the participation reading. One big „No!“ came back. „Well, I’ve lied before, even a couple of times“, I said. That was when a couple of truthful yeasayers appeared in the crowd. And all of a sudden, we found ourselves in the middle of the story. Children are a very thankful as well as challenging audience. They cannot fake attention. If a story is badly told, children will not politely hang on. They will not even keep their yawns to themselves. When one bores children, one will feel it instantaneously thanks to their audible discussions with each other and other noisy behaviour.

    I must be present 100% of the time in order that my fascination spark their own. If one can enthuse children, they turn out to be the greatest audience. A complete absorption into the story, answers to one’s question at lightning speed, their whole body reacts when the story gets exciting. Whenever one has read a couple of times for children and then again for adults, one will soon think during the storytelling: „Why aren’t they moving? My protagonist is just climbing on board of a sinking ship!“ or „Why isn’t anyone hollering the answer if they already know it?“ Before each participation reading I try to gather myself, get calm, fill the room with my presence and create an environment in which the story may flourish. And when I accomplish that, I leave the room overjoyed. Such is the fortune of a storyteller.

    Kristina Lemke, DIE BUCHPATEN

     

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  • Video: DIE BUCHPATEN Bilderbücher

    Video: DIE BUCHPATEN Bilderbücher

    [:de]Unserer Erfahrung nach haben die Kinder jeweils eine feste Vorstellung davon, welches Buch sie sich am Ende für sich selbst aussuchen. In Dietikon stand beispielsweise das Gespensterbuch ganz hoch im Kurs. Die Mädchen liebten Die kleine Meerjungfrau und der absolute Renner waren Frosch und Schaf retten die Himbeermarmelade, das Buch, das Kristina gerade vorgelesen hatte. In diesem Video erfahrt ihr mehr über die Bücher aus der BUCHPATEN Kiste.

    https://youtu.be/O2WJKeIZfZU[:en]Unserer Erfahrung nach haben die Kinder ihre feste Vorstellung davon, welches Buch sie sich am Ende für sich selbst aussuchen. In Dietikon stand beispielsweise das Gespensterbuch ganz hoch im Kurs. Die Mädchen liebten „Die kleine Meerjungfrau“ und der absolute Renner waren „Frosch und Schaf“, das Buch, das Kristina gerade vorgelesen hatte. In diesem Video erfahrt ihr mehr über die Bücher aus der BUCHPATEN Kiste.

  • Traumreisen zum Umblättern: Zwei Bilderbücher, die man gesehen haben sollte

    Traumreisen zum Umblättern: Zwei Bilderbücher, die man gesehen haben sollte

    Bilderbücher sind wunderbar – nicht nur für Kinder. EIn Bilderentdeckungsreise der besonderen Art erlaubt das Buch Waterlife des indischen Künstlers Rambharos Jha. Ein Kunstwerk zum Durchblättern, im Siebdruckverfahren auf handgeschöpftem Papier gedruckt. Ein Interview mit dem Künstler und einige Bilder aus dem Buch findet ihr im Blog des taraverlags.

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    Waterlife by Rambharos Jha (english) tarabooks, 2011, ISBN 978-9380340135

    Während Rambharos Jha aus dem ostindischen Bihar stammt, kommen die Gond-KünstlerInnen Durga Bai, Bhajji Shyam und Ram Ringh Urveti aus Zentralinidien. Das Volk der Gond hat eine eigene Religion, die im engen Austausch mit dem Hinduismus steht. Die Bilder in dem Bilderbuch Das Geheimnis der Bäume zeigen oft Zwitterwesen, halb Pflanze halb Tier. Der Baum steht im Zentrum des Lebens der Gond, die Verehrung von Bäumen und Tieren ist in ganz Indien zu finden.

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    Shyam, Bhajju / Baj, Durga / Urveti, Ram SIngh: Das Geheimnis der Bäume, Baobab Books, 2012, 978-905804-42-3

    Bericht über das Projekt

    Leseprobe aus dem Buch

    Film über die Herstellung

    Beide Bilderbücher wurden in einer kleinen Druckerei und unter fairen Arbeitsbedingungen in Indien hergestellt. Jede Seite ist ein Original.

    Abbildung: Detail aus Waterlife (entnommen dem tarablog).

     

     

  • Unsere Förderer im Portrait: Yasunari Murakami

    Unsere Förderer im Portrait: Yasunari Murakami

    Yasunari Murakami hat 999 Froschgeschwister erschaffen. Er hat sie gezeichnet, graphisch reduziert und gleichzeitig greifbar, luftig und ästhetisch gemacht – für Kinderaugen wie die der Erwachsenen. Ursprünglich in Japan erschienen, wurden die Arbeiten von Murakami vom NordSüd Verlag entdeckt und ins Deutsche übersetzt. Und das mit großem Erfolg: Im Jahr 2013 wurde der Titel 999 Froschgeschwister ziehen um für den Jugendliteraturpreis nominiert.

    Yasunari Murakami ist ein leidenschaftlicher Mensch. Er ist Eisfischer, Musiker, von sich selbst behauptet er, er sei das japanische Pendant von Simon and Garfunkel, und er ist, außergewöhnlich für einen Japaner, bekennender Atomkraftgegner.

    Eine vielschichtige Persönlichkeit also, die mit dem nötigen Schalk gemeinsam mit dem Autoren Ken Kimura Froschwelten erschafft, die modern sind und gleichzeitig auf fast altmodische Art berühren und im Gedächtnis haften bleiben. Für die Buchpaten hat Murakami eigens zwei Bilder angefertigt. Auf dem einen hüpfen Frösche, wie nur er sie malen kann, auf einen Bücherstapel zu. Es ist ein leuchtender Stapel, bunt und ein bisschen ungeordnet, so wie Kinder und auch wir von den Buchpaten es mögen. Und es ist ein vielversprechender Stapel, der da leuchtet. Das zweite Bid zeigt einen Lesebären und seinen Froschfreund vertieft in ein Buch. Beide Originale (Mischtechnik aus Aquarell, Wachsmal- und Buntstiften) können im Rahmen unseres Crowdfunding auf wemakeit erworben werden.

    Yasunari Murakami setzt sich für DIE BUCHPATEN ein und damit für „Bilderbücher für alle Kinder“. Herzlichen Dank, Murakami-san!

     

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    Links:

  • Zwei neue Drachenfreunde

    Zwei neue Drachenfreunde

    [:de]Liebe Buchpatenfreunde und alle, die es werden wollen: Das Drachenvolk ist weiterhin sehr rege und hat sich noch einmal vermehrt. Zu unseren Reward-Drachen haben sich hinzugesellt: Ein schelmischer blaubeflügelter Drache sowie ein vornehmer fliegender Drache in Blau und Weiss. Beide kommen im Format DIN A5 daher und wurden auf feines Büttenpapier gezeichnet. Sie eignen sich übrigens auch ganz hervorragend als exklusives Geschenk.

    In dem Zusammenhang erinnern wir auch gerne daran, dass es auch immer noch die Möglichkeit der freien Motivwahl gibt. Steht eine Hochzeit an, oder ein Geburtstag? Lass Dir für die Glückwunschkarte doch einfach dein Wunschmotiv zeichnen, feiner gehts nimmer!

    Die Rewarddrachen gibt es – natürlich – auf wemakeit.com und zwar genau hier https://wemakeit.com/projects/buecher-fuer-alle-kinder

    Mit herzlichen Grüssen
    Die Buchpaten

    [:en]Liebe Buchpatenfreunde und alle, die es werden wollen: Das Drachenvolk ist weiterhin sehr rege und hat sich noch einmal vermehrt. Zu unseren Reward-Drachen haben sich hinzugesellt: Ein schelmischer blaubeflügelter Drache sowie ein vornehmer fliegender Drache in Blau und Weiss. Beide kommen im Format DIN A5 daher und wurden auf feines Büttenpapier gezeichnet. Sie eignen sich übrigens auch ganz hervorragend als exklusives Geschenk.

    In dem Zusammenhang erinnern wir auch gerne daran, dass es auch immer noch die Möglichkeit der freien Motivwahl gibt. Steht eine Hochzeit an, oder ein Geburtstag? Lass dir für die Glückwunschkarte doch einfach dein Wunschmotiv zeichnen, feiner gehts nimmer!

    Die Rewarddrachen gibt es – natürlich – auf wemakeit.com und zwar genau hier https://wemakeit.com/projects/buecher-fuer-alle-kinder

    Mit herzlichen Grüssen
    Die Buchpaten

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  • [:de]Unsere Förderer im Portrait: Marius Tschirky[:en]Portrait of Our Patrons: Markus Tschirky[:]

    [:de]Unsere Förderer im Portrait: Marius Tschirky[:en]Portrait of Our Patrons: Markus Tschirky[:]

    [:de]Ihr habt Kinder und wollt trotzdem auf ein Konzert gehen? Kein Problem, spart euch den Babysitter und nehmt eure Kinder einfach mit. Und zwar auf ein Konzert von „Marius und die Jadgkapelle“. Marius Tschirky und seine Jagdkapelle sind Rocker der ersten Stunde und es dauert nicht lange, bis sie jeden Saal zum Kochen bringen. Die Konzerte sind eigentlich für Kinder gedacht, aber das spielt keine Rolle, denn kein halbwegs musikbegabter Erwachsener kann sich ihrem Sound entziehen. Mein Sohn war dreijährig als er die Jadgkapelle entdeckte. Ohne die roten Wandersocken, das Markenzeichen von Marius und seiner Gitarre, ging mein Sohn nicht mehr aus dem Haus – wir dafür auf jedes Konzert der Jadgdkapelle. Marius kennt sein Publikum nicht nur als Musiker, er ist auch Kindergärtner und Naturpädagoge. Zusammen mit seiner Frau Gina Tschirky gründete er „Sonnwendlig“ eine Waldspielgruppe im Appenzellerland. Dort streift der Jäger mit den Kindern durch den Wald, zu jeder Jahreszeit. Schon früh hat er begriffen, was Kindern gut tut: möglichst wenig Beschäftigungstherapie und statt dessen Musik und Natur – und natürlich ganz wichtig: gute Geschichten. Er ist ein toller Songschreiber und Erzähler, mit Humor und Tiefgang. Wir haben uns riesig gefreut, dass DIE BUCHPATEN Marius überzeugt und er uns unterstützt. Herzlichen Dank und Waidmanns ole, lieber Marius.

    Kristina Lemke

    http://www.sonnwendlig.ch
    http://www.jagdkapelle.ch

     [:en]You have got children but still want to go to a concert? No problem! Don’t spend the money on a babysitter and just take them with you to a concert by „Marius und die Jagdkapelle“. Marius Tschirky and his band are old school rockers, and it doesn’t take long before the whole venue is raving. The concerts are actually for children but that doesn’t matter because no person with a little flair for music could not love their sound. My son was three years old when he discovered the „Jagdkapelle“ (engl. hunting band). My son wouldn’t leave the house anymore without red hiking socks, the trademark of Marius and his guitar – except maybe to concerts of said band. Marius doesn’t only know his audience as a musician, he is also a kindergarten teacher and a nature pedagogue. Together with his wife Gina Tschirky, he founded „Sonnwendlig“, a forest playgroup in the Appenzeller region. There, the huntsman wanders with the children through the woods regardless of seasons. He learnt early on what is good for children: as little occupational therapy as possible and lots of music and nature instead. And, of course, very important: good stories! Marius is a great songwriter and storyteller, with great humour and depth in his words. We are very glad to have convinced Marius of our cause and him supporting us. Thanks a lot, dear Marius and Tally Ho!

    Kristina Lemke

    http://www.sonnwendlig.ch
    http://www.jagdkapelle.ch

     [:]

  • DIE BUCHPATEN in Dietikon

    DIE BUCHPATEN in Dietikon

    [:de]Gastgeber der jüngsten Mitmachlesung der BUCHPATEN am 12. Mai war das Schulhaus Luberzen in Dietikon bei Zürich. 33 Kinder aus zwei Vorschulklassen und viele Eltern waren gekommen. Fast 100 % fremdsprachige Kinder habe sie in ihrer Klasse, berichtete Blanca Melliti, eine der Klassenlehrerinnen und unsere Ansprechpartnerin vor Ort. Vermittelt hatte die Lesung die Integrationsbeauftragte der Stadt Dietikon, Priska Alldis, die selbst mit dabei war, um die BUCHPATEN in Aktion zu erleben.

    Pünktlich um 13.30 Uhr ging es los und Kristina Lemke, die mit Hilfe von grossformatigen Bildern die Geschichte von Frosch und Schaf erzählte, genoss vom ersten Moment an die ungeteilte Aufmerksamkeit und Mitmachbereitschaft ihrer kleinen Zuhörer. Anschliessend hatten die Kinder auch dieses Mal wieder die Gelegenheit, ein Bild zu dem zu malen, was sie gehört und gesehen hatten. Ein weiterer Höhepunkt war die Verteilung der Geschenkbücher. Etwa acht verschiedene Buchtitel hatte Kristina mitgebracht, die sie den Kindern kurz vorstellte. Ein Favorit war dabei die soeben gehörte Geschichte „Frosch und Schaf“, ein schöner Beleg dafür, wie sehr die Erzählung den Kindern gefallen hatte. Glücklich fingen viele der Kinder sofort an, in ihrem eigenen Buch zu blättern und sich mit ihren Freunden über die Bilder auszutauschen. Ein Anblick, bei dem einem BUCHPATEN natürlich das Herz aufgeht.

    Eigentlich Dank genug sollte man meinen, doch das aufrichtige Dankeschön der Eltern und der Klassenlehrerinnen rundete den Nachmittag ab. Manche Kinder besässen keine eigenen Bücher zuhause, bestätigten uns einmal mehr Blanca Melliti und ihre Kolleginnen. In einer Gesprächsrunde erfuhren wir einiges über ihren Arbeitsalltag und speziell über den Bereich der Leseförderung, zu dem unter anderem regelmässige Besuche in der Bibliothek gehören. Eine Aktion wie die der BUCHPATEN, bei der die Eltern mit eingeladen werden, stellt dazu eine wertvolle Ergänzung dar. Dank des Engagements der Klassenlehrerinnen werden die Mitmachlesung und die geschenkten Bücher in den kommenden Tagen und Wochen immer wieder Thema im Kindergarten sein.

    Nun sollen noch andere Einrichtungen von Mitmachlesungen profitieren, wofür sich in Dietikon auch Priska Alldis einsetzen will. So viel hilfreiche Unterstützung und die positive Rückmeldungen sind sehr wertvoll für uns und dafür sagen die BUCHPATEN wiederum von Herzen: Dankeschön!

    Bericht: Susanne Popp

    [:en]Gastgeber der jüngsten Mitmachlesung der BUCHPATEN am 12. Mai war das Schulhaus Luberzen in Dietikon bei Zürich. 33 Kinder aus zwei Vorschulklassen und viele Eltern waren gekommen. Fast 100 % fremdsprachige Kinder habe sie in ihrer Klasse, berichtete Blanca Melliti, eine der Klassenlehrerinnen und unsere Ansprechpartnerin vor Ort. Vermittelt hatte die Lesung die Integrationsbeauftragte der Stadt Dietikon, Priska Alldis, die selbst mit dabei war, um die BUCHPATEN in Aktion zu erleben.

    Pünktlich um 13.30 Uhr ging es los und Kristina Lemke, die mit Hilfe von grossformatigen Bildern die Geschichte von Frosch und Schaf erzählte, genoss vom ersten Moment an die ungeteilte Aufmerksamkeit und Mitmachbereitschaft ihrer kleinen Zuhörer. Anschliessend hatten die Kinder auch dieses Mal wieder die Gelegenheit, ein Bild zu dem zu malen, was sie gehört und gesehen hatten. Ein weiterer Höhepunkt war die Verteilung der Geschenkbücher. Etwa acht verschiedene Buchtitel hatte Kristina mitgebracht, die sie den Kindern kurz vorstellte. Ein Favorit war dabei die soeben gehörte Geschichte „Frosch und Schaf“, ein schöner Beleg dafür, wie sehr die Erzählung den Kindern gefallen hatte. Glücklich fingen viele der Kinder sofort an, in ihrem eigenen Buch zu blättern und sich mit ihren Freunden über die Bilder auszutauschen. Ein Anblick, bei dem einem BUCHPATEN natürlich das Herz aufgeht.

    Eigentlich Dank genug sollte man meinen, doch das aufrichtige Dankeschön der Eltern und der Klassenlehrerinnen rundete den Nachmittag ab. Manche Kinder besässen keine eigenen Bücher zuhause, bestätigten uns einmal mehr Blanca Melliti und ihre Kolleginnen. In einer Gesprächsrunde erfuhren wir einiges über ihren Arbeitsalltag und speziell über den Bereich der Leseförderung, zu dem unter anderem regelmässige Besuche in der Bibliothek gehören. Eine Aktion wie die der BUCHPATEN, bei der die Eltern mit eingeladen werden, stellt dazu eine wertvolle Ergänzung dar. Dank des Engagements der Klassenlehrerinnen werden die Mitmachlesung und die geschenkten Bücher in den kommenden Tagen und Wochen immer wieder Thema im Kindergarten sein.

    Nun sollen noch andere Einrichtungen von Mitmachlesungen profitieren, wofür sich in Dietikon auch Priska Alldis einsetzen will. So viel hilfreiche Unterstützung und die positive Rückmeldungen sind sehr wertvoll für uns und dafür sagen die BUCHPATEN wiederum von Herzen: Dankeschön!

    Bericht: Susanne Popp

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  • [:de]Unsere Förderer im Portrait: Roger Willemsen[:en]Portrait of Our Patrons: Roger Willemsen[:]

    [:de]Unsere Förderer im Portrait: Roger Willemsen[:en]Portrait of Our Patrons: Roger Willemsen[:]

    [:de]Vor ein paar Jahren hatte ich das Vergnügen, Roger Willemsen auf einem Fest der S. Fischer Verlage kennenzulernen. Seither habe ich viel von ihm gelesen und ihn auf der Bühne erlebt. Was mich an seinen Arbeiten so begeistert: die scharfe Beobachtungsgabe vereint sich mit Feinheit und Respekt für das Beobachtete, seien es ein Mensch oder eine Begebenheit. Er ist ein Tausendsassa, produktiv, pro Jahr ein Buch, ein Bühnenprogramm, mindestens! Es ist ein sprachlicher Genuss, seine Beobachtungen und Gedanken zu lesen, nachklingen zu lassen und selbst dabei wach zu werden. Wer sonst reist wie er bis an die Enden der Welt – und davon gibt es einige. Und immer lädt er andere ein, lässt teilhaben.

    Deshalb war und bin ich so froh, als er mir zusagte, DIE BUCHPATEN zu unterstützen. Kinder sind große Geschichtenerzähler und tolle Zuhörer. Und ich glaube, das haben Roger Willemsen und Kinder gemeinsam. Denn jemand, der so wunderbare Geschichten wie Willemsen erzählt, muss gut zuhören können. Und noch eine Gemeinsamkeit meine ich zu entdecken: ungebremste Neugierde auf die Welt und alles, was sie zu bieten hat! Nichts ist langweiliger als ein Erwachsener, der sich nicht mehr verzaubern lässt. Roger Willemsen lässt sich verzaubern und verzaubert auf vielseitige Weise und dafür sind wir ihm dankbar.

    Kristina Lemke

    Foto: Anita Affentranger 

    Hier noch eine seiner jüngsten Publikationen

    Buch_Willemsen

    Es war einmal oder nicht
    S. Fischer Verlag
    Gebunden
    ISBN 978-3-10-092108-6
    Auch als E-Book erhältlich

    Von seinen zahlreichen Reisen durch Afghanistan hat Roger Willemsen Hunderte von Kinderzeichnungen, Aufsätzen und Briefen mitgebracht – bewegende Dokumente junger Menschen, deren Alltag der Krieg ist. Bei seiner letzten Reise, die ihn im Herbst 2012 von Kabul bis ins Panshir-Tal führte, hat Willemsen einige dieser Kinder besucht. Sein großer Bericht dieser Reise zeichnet zusammen mit den Bildern und Texten der Kinder ein genaues und oft überraschendes Bild vom Leben in Afghanistan – nicht nur seiner düsteren, sondern auch seiner glücklichen Momente. Es ist das Leben, das bleibt, wenn die internationalen Truppen das Land verlassen.

    http://www.roger-willemsen.de

     [:en]A couple of years ago, I had the pleasure of meeting Roger Willemsen at a party from the publisher S. Fisher Verlage. Since then, I have read a lot of his writing and have seen him live on stage. What fascinates me about his work: the precise power of observation paired with subtlety and respect for the observed, be it a human being or an occurence. He certainly is a jack-of-all-trades, productive, one book per year, one stage program at least! It is pure literary indulgence to read of his observations and thoughts, have them echo through one’s mind, thereby coming to own new conclusions. There are lots of ends to this world – and he is one of the few wanting to visit them all! And each time, he invites someone else to participate in the journey.

    That is why I am so happy to announce that Roger Willemsen supports DIE BUCHPATEN. Children are great storytellers and attentive listeners. And I think Roger Willemsen and children have that certainly in common. Because someone who tells such wonderful stories like Willemsen must have a talent for listening. And another common ground I think to have found: unhindered curiosity for the world and everything it has to offer! Nothing is more boring than an adult that cannot become enchanted anymore. Roger Willemsen still gets enchanted and puts everything he touches under a spell! For that we are thankful.

    Kristina Lemke

    Foto: Anita Affentranger 

    Here one of his newest publications

    Buch_Willemsen

    Es war einmal oder nicht
    (engl. Once upon a time or not)
    S. Fischer Verlag
    Gebunden
    ISBN 978-3-10-092108-6
    Auch als E-Book erhältlich

    Roger Willemsen has brought home hundreds of children’s drawings, essays and letters from his countless trips through Afghanistan – moving documents of young people whose everyday life is defined by war. During his last trip that went from Kabul to the Panshir Valley in the fall of 2012, Willemsen visited a number of these children. His huge report on this trip combined with the pictures and texts of the children draws up a precise and often surprising image of life in Afghanistan – not just of its dark side, but also of the happy and light moments. It is the life that remains once the international troops leave the country.

    http://www.roger-willemsen.de

     [:]

  • Die Buchpatendrachen stellen sich vor

    Die Buchpatendrachen stellen sich vor

    Die farbenfrohen Kerlchen sind mittlerweile unsere Maskottchen geworden. Hier also die vier Buchpatendrachen in Lebensgrösse, die es bei wemakeit zur Zeit für eure Unterstützung als Belohnung gibt. Ein weiterer Drache ist noch unterwegs.