[:de]
DIE BUCHPATEN sind gleich mit neuen Lesungen ins neue Jahr gestartet ! Unsere zweite Lesung fand am Montag, den 11. Januar 2016, im Singsaal der Primarschule Opfikon statt. Zu Gast waren zwei Kindergartenklassen, die sich sogleich bemerkbar machten, als sie eintraten. Vierzig Kinder, die auf die Bühne sprangen, ein Bühnenbild an leuchtenden, vorbeisausenden Farben!
Sobald die Glocke geschlagen hatte, wurde es aber ruhig. Mucksmäuschenstill sassen die Kinder vor Kristina Lemke, der Geschichtenerzählerin der Buchpaten. Ganz gebannt hockten sie eng zusammen auf der Bühne. Einige rückten immer weiter vor, während die Geschichte «Schneebären lügen nie» erzählt wurde. Doch bereits auf der zweiten Seite war es wieder vorbei mit der Stille: Hörbares Erstaunen machte sich breit, als die Kinder erfuhren, dass in dem grossen roten Kühlschrank auf dem Bild ein fast ebenso grosser Schneebar hauste. «Wie kann der dort bloss reinpassen?», wollte ein Junge fasziniert wissen. Ein anderer fragte: «Was macht der überhaupt dort drin?» Kristina lächelte die wissbegierigen Kinder an und gab geduldig auf alle Fragen Antwort, bevor sie mit der Geschichte fortfuhr. Schliesslich geht es bei unseren Lesungen darum, dass sich die Kinder aktiv einbringen in die Erzählung. Und wie sie sich einbrachten!

Als die Geschichte zu Ende war, zeichneten die Kinder den spannendsten Moment des Abenteuers mit dem Schneebären. Kreuz und quer lagen oder knieten sie nun im Singsaal und zeichneten. Auf der Bühne, neben der Bühne. Zu zweit, zu dritt oder auch ganz alleine, vollkommen auf das entstehende Bild konzentriert. Als einem Mädchen eine besonders schöne Zeichnung gelang, rannte sie mit dem Blatt in der Hand erfreut zu ihrer Mutter, die, angesteckt von der Begeisterung ihrer Tochter, auch zu zeichnen begann. Auch die anderen Eltern fanden sich früher oder später inmitten ihrer Kinder. Komplimente wie «Wow, das ist aber schön!» oder «Dein Schneebär ist aber gross!» waren von allen Seiten zu hören.
Ein Kind nach dem andern reihte sich anschliessend auf, um ein Buch auszusuchen, das es mit nach Hause nehmen durfte, und Kristina sein Kunstwerk zu präsentieren. Was nicht überrascht: Bilder entstanden wie dasjenige von der Familie eines Jungen und zwischen Mama und Papa stand der Schneebär mit einem roten Schal um den Hals geschlungen. Es war nicht zu übersehen, dass die Geschichte einen bleibenden Eindruck hinterlassen hatte.
[:en]
DIE BUCHPATEN have successfully commenced the new year with a new set of participation readings! Our second reading was held on Monday, January the 11th, in the auditorium of the primary school Opfikon. Invited were two kindergarten groups who instantly made themselves noticed as soon as they entered the room. Almost forty children jumping onto the stage, a stage setting of vibrant, darting colours!
But once the bell had rung, the room went still. Still as mice, the children sat in front of Kristina Lemke, the storyteller of DIE BUCHPATEN. Spellbound, they kneeled very closely together on stage. A couple of children kept on scooting forward while the story „Snowbears never lie“ progressed. But the silence was already over on the second page: Audible surprise went through the room when the children heard about giant snow bear living in the even larger fridge in the picture. „How could he possibly fit in there?“, a boy wanted to know. Another asked: „What was he even doing in there?“ Kristina smiled at the children thirsting for knowledge, and patiently answered all questions before continuing with the story. After all, having the children actively participation is what these readings are all about. And how active they were!

Once the story ended, the children began to draw the most suspenseful moment from the adventure with the snow bear. They now lay or kneeled crisscross in the auditorium, concentrated on their colouring. On stage, next to the stage. In pairs, in threes or simply alone, completely absorbed in the task of creating their pictures. When one girl succeeded in drawing an especially pretty picture, she picked it up and ran to her mother, who, infected by her daughters passion, immediately began to draw, too. The rest of the parents found themselves also on the ground next to all the children sooner or later. Compliments such as „Wow, that is so pretty!“ oder „Your snow bear is very big!“ were heard from all sides.
One child after the other finally lined up to pick out a picture book that it could take home, and show Kristina its piece of art. It was no surprise: Most pictures resembled that of one boy’s, whose whole family stood in the snow with the snow bear wearing his red scarf standing between the boy’s mother and father. One could really tell that the story left a mark on the children.
[:]




