Kategorie: Mitmachlesung

  • [:de]Wir haben es geschafft! (Probelesung März 2016)[:en]We did it! (Test Reading March 2016)[:]

    [:de]Wir haben es geschafft! (Probelesung März 2016)[:en]We did it! (Test Reading March 2016)[:]

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    Durch viel Einsatz und Ausdauer können wir jetzt sagen: Uns geht die Zeit aus! Mit zwei bis drei Mitmachlesungen pro Woche und immer neuen Interessenten sehen wir uns gezwungen, entweder die Tage mit mehr Stunden auszustatten oder, wenn das nicht klappt, zusätzliche Vorleser und Vorleserinnen anzuheuern. Wir haben uns für letzteres entschieden.

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    Der erste offizielle «Buchpaten-Vorleser-Ausbildungskurs» hat mit vier Teilnehmern bereits begonnen und wir freuen uns sehr, was für tolle Leute zusammengekommen sind! Im Rahmen der Schulung wird unter anderem erklärt, was dialogisches Lesen ist und wie man diese Technik anwendet. Ist das Grundwissen vermittelt, darf jeder potenzielle Vorleser sich seine Sporen bei einer Probelesung verdienen. Diese Probelesungen finden im kleineren Umfang als die übliche Klassengrösse statt und fügen sich zusammen aus begeisterungsfähigen Kindern aller Altersgruppen. Letzten Samstag durfte Eliana in der Impact Hub Garage den Anfang machen. Alle weiteren Probelesungen finden neu im kihz Tageskindergarten der ETH und UZH statt, er ist die neue Ausbildungsstätte für DIE BUCHPATEN.

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    Am Samstag versammelten wir uns also in der Garage, dabei waren ein Dutzend halb- bis siebenjährige Zuhörer mit ihren Eltern. Ganz brav liessen sie vor der Mitmachlesung noch vom Snackbuffet ab und versammelten sich gespannt um den Lesehocker, wo Eliana sie schon erwartete. Nach einer kurzen Begrüssung erzählte sie die Geschichte «Rotschwänzchen – was machst du hier im Schnee?» und sogleich waren die Kinder voller Mitgefühl! Denn das Rotschwänzchen hatte einen kaputten Flügel und konnte deshalb nicht mit seinen Freunden in den Süden fliegen.

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    Für das Rotschwänzchen begann ein ungewöhnlicher Winter. Es fragte sich so allerlei: Wie komme ich jetzt zu Essen? Und was ist dieses weisse Zeug überhaupt, das auf Boden und Bäumen liegt? Auf seinen Erkundungen aber traf der kleine Vogel zum Glück auf lauter hilfsbereite Tiere und die Kinder geizten auch nicht mit nützlichen Ratschlägen: «Es muss in der Erde wühlen!» – «Ja! Oder das Wildschwein um Hilfe bitten!» – «Achtung! Nicht zur Eule gehen!»

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    Das Rotschwänzchen überstand den Winter dank all dieser Unterstützung mit Bravour – und als seine Freunde heimkehrten, musste das Rotschwänzchen ihnen alles, was es erlebt hatte, erzählen. Als Eliana das Buch zuklappte, musste sie gar nicht mehr gross etwas dazu sagen, die Kinder stürmten mit ihren Eltern im Schlepptau an den Zeichentisch und zeichneten zusammen ihre Lieblingsszenen aus der Geschichte. Es entstanden einige Kunstwerke! Da wussten wir: mit Eliana werden wir noch viel Spass haben!

    Möchtest Du auch Vorleser oder Vorleserin werden und an Mitmachlesungen die Kinder mit auf Abenteuer nehmen? Dann melde Dich bei uns und wir versorgen Dich mit weiteren Infos!

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    Thanks to a lot of investment and endurance, we can finally say: Our days are running out of hours! With two to three participation readings per week and constant requests for new reading dates, we see ourselves forced to either invent the 30-hour-day or, if that won’t work, to find new storytellers. We’ve decided to try the latter.

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    The first official „Buchpaten storyteller introduction course“ has already begun with four volunteers, and we’re very happy about how cool they all are! As part of the course, we will explain among other things what dialogic reading is and how to apply this technique. Once the basics have been conveyed, each storyteller gets to earn his or her spurs during a test reading. These test readings take place in a more intimate environment than the average class size allows, with children of all ages. Eliana started off as the first future storyteller in the Impact Hub Garage last Saturday. All further test readings will take place in the kihz day kindergarten of the ETH and UZH, our new „training kindergarten“.

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    We came together in the Garage – a dozen children ages a few months to seven years with their parents who tagged along. Like the well-behaved children they are, they refrained from raiding the snack buffet before the participation reading. Instead, they all excitedly gathered around the storyteller stool where Eliana already anticipated them. After a short welcome she commenced the story „Rotschwänzchen – was machst du hier im Schnee?“, a story about a little redstart. And the children were just filled with compassion from the start! See, the little redstart had a hurt wing and couldn’t join its mates on their journey to the south.

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    The ensuing winter became very unordinary for the redstart. It had a lot of questions: How do I get food now? And what is that white stuff settling on the ground and hanging in the trees, anyway? But luckily, the little bird met up with almost only helpful animals during its explorations of this winter wonderland. The children were also very helpful with their abundant advice: „It has to dig through the dirt!“ – „Yeah! Or it should ask the boar for help!“ – „Watch out! Don’t get too close to the owl!“

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    Thanks to all the support it received, the little redstart lived through the winter just fine – and as soon as its mates returned home, the little redstart had to tell them everything that had occurred on its adventures. Eliana didn’t have to say much more once she closed the book. The children ran to the colouring table with their parents by the hands. And together the drew their favourite scenes from the story. So many masterpieces were created! Seeing such passion enflamed in the children, we just knew then and there: we’re going to have lots of fun with Eliana!

    You would also like to become a storyteller and take the children along on adventures? Then contact us and we will be happy to provide you with further information!

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  • [:de]Dialogisches Lesen – was ist das eigentlich?[:en]What is Dialogic Reading?[:]

    [:de]Dialogisches Lesen – was ist das eigentlich?[:en]What is Dialogic Reading?[:]

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    Wir von den BUCHPATEN erzählen ja gerne von unseren Mitmachlesungen. Wie schön es ist, wenn dreissig oder mehr Kinder gebannt einer Geschichte folgen, wie erfüllend es ist, ihre Bilder anzusehen und zu merken, welch tiefen Eindruck die Geschichte hinterlassen hat. Diese Erfahrungen lassen uns jedes Mal mit noch mehr Freude die nächste Lesung anpacken. Doch was machen wir eigentlich genau an den Mitmachlesungen? Lesen? Ja klar. Aber was heisst denn das?

    Vorleser, die unsere Mitmachlesungen leiten, werden ausnahmslos von den BUCHPATEN im dialogischen Lesen geschult. Dialogisches Lesen ist eine Technik des Erzählens, die das Kind dazu ermutigt, sich aktiv ins Geschehen einzubringen. Dadurch wird eine steilere Lernkurve in der Sprach- und Sprechkompetenz des Kinds erzielt. Dialogisches Lesen ist von Anfang an viel abwechslungsreicher als traditionelles Erzählen. Normalerweise beginnt ein Erzähler etwa mit: «Ich erzähle euch nun eine Geschichte über…» Wenn die Geschichte dann interessant klingt, hört das Kind hin, ansonsten begnügt es sich damit, einfach still dort zu sitzen und abzuwarten. Doch das wollen wir nicht! Eine Geschichte wird schliesslich erst durch die Fantasie des Kinds so richtig lebendig. Um diese Fantasie anzusprechen, könnte man stattdessen so beginnen, wie es Kristina Lemke bei der Geschichte «Schneebären lügen nie» getan hat: «Habt ihr eigentlich schon mal gelogen? Nein? Also, ich habe schon gelogen!» Das Kind ist, weil es etwas gefragt worden ist, gleich dabei. Es möchte jetzt wissen, was es denn mit dem Lügen auf sich hat!

    Im Verlauf der Geschichte stellt die Vorleserin immer mehr solche Fragen, die sich auf das Gehörte und Gesehene beziehen. Zum Beispiel als die kleine Marie einen riesengrossen Kühlschrank mitten im Wald findet: «Was könnte wohl in so einem grossen Kühlschrank stecken?» Das Kind merkt darauf, dass es ernstgenommen wird und seine Eingebung ausdrücklich erwünscht ist. Je mehr es dann antwortet und kommentiert, umso mehr zieht sich die Vorleserin zurück. Das Kind wird sozusagen zum Erzähler der Geschichte. Schliesslich beschränkt sich die Vorleserin fast nur noch darauf, die Kommentare des Kindes umzuformulieren oder zu ergänzen. Diese Art zu wiederholen, was das Kind gesagt hat, weist ihm neues Vokabular und Satzstrukturen auf, die es in späteren Inputs dann auch anwenden und verfestigen kann.

    Auch der Bezug auf das eigene Leben des Kindes spielt eine wichtige Rolle. Die Vorleserin könnte etwa sagen: «Seht ihr, wie die kleine Marie fliegt? Seid ihr denn auch schon geflogen? Wohin? Und wie war es?» So wird eine Verbindung zwischen der Geschichte und der realen Welt hergestellt. Die Bilderbücher erhalten einen Stellenwert, der über blosser Unterhaltung steht. Sie sind nun ebenso eine Unterstützung in der Reflexion des Kinds.

    Es ist erstaunlich, wie mitteilsam ein Kind, das normalerweise selten spricht, durch dialogisches Lesen werden kann. Noch erstaunlicher sind die Fortschritte, die bereits nach ein oder zwei Mitmachlesungen eintreten. Das Kind wird selbstbewusster und gewandter im Umgang mit der Sprache und drängt immer mehr darauf sich mitzuteilen. Und wenn es dann auch nicht mehr aufhören kann, ausschweifend und begeistert von der Geschichte zu erzählen, dann haben wir von den BUCHPATEN unsere Aufgabe eindeutig erfüllt.

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    We from DIE BUCHPATEN enjoy telling about all the great things that happen in our participation readings. How fulfilling it is having thirty or more children under the spell of our storytelling, to look at their pictures and to realize what a deep impression the story has left behind. These experiences give us the motivation to go back an organise even more readings every time. But what is it exactly that we do during participation readings? Do we read? Of course! But what does that mean?

    Storytellers who guide our participation readings are all invariably schooled in dialogic reading. Dialogic reading is a technique of storytelling used to encourage a child to actively participate in the evolution of a story. That way, a steeper learn curve is achieved in the child’s oral and reading fluency. From the beginning, dialogic reading is much more varied than traditional storytelling. Usually, a storyteller would begin with a phrase like: „I’m now going to tell you a story about…“ If the story sounds interesting, a child will listen, if not, the child usually just passively sits there and waits for it all to end. But that is not what we want! A story, after all, will only become really alive through the imagination of a child. To get a hold of that imagination, one could instead start off like Kristina Lemke during a reading of „Snowbears never lie“: „Have you kids ever lied? No? Well, I’ve lied before!“ The child, because it has been asked a question, now takes an active role in adorning the story. It wants to know what’s up with all the lying!

    Through the rest of the story, the storyteller poses more and more questions concerning what has been seen and heard. For example, once little Marie finds the huge refrigerator in the middle of the woods: „What, do you think, could possibly be in such a big fridge?“ The child starts to realise that it is taken seriously and that its inputs are explicitly requested. The more it answers and comments, the less a storyteller will speak. The child ends up becoming the narrator of the story. Finally, the storyteller will only limit him- or herself to add to or reformulate the child’s comments. This kind of repetition of the child’s statements gives it new vocabulary and sentence structures to work with, that the child then can use and consolidate in later inputs.

    The reference to the child’s life also plays an important role. The storyteller could say: „Do you see how little Marie’s flying? Have you ever flown? Where to? And how was it?“ That way, a connections is established between the story and the real world. The picture books gain in significance, becoming more than mere entertainment. They now are an assistance in the child’s reflection process.

    It is impressive how communicative a child, that usually hardly speaks up, just by applying the dialogic reading technique. Even more impressive is the progress that sets in after only one or two participation readings. The child becomes more self-confident and fluent in the use of a (often secondary) language, and, noticing this, the child urges more and more to convey its opinions. And once it cannot stop talking passionately about the story, that is when DIE BUCHPATEN have definitely reached their goal.

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  • [:de]Buchpatenlesung in Opfikon, Zürich, Januar 2016[:en]Participation Reading in Opfikon, Zurich, January 2016[:]

    [:de]Buchpatenlesung in Opfikon, Zürich, Januar 2016[:en]Participation Reading in Opfikon, Zurich, January 2016[:]

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    DIE BUCHPATEN sind gleich mit neuen Lesungen ins neue Jahr gestartet ! Unsere zweite Lesung fand am Montag, den 11. Januar 2016, im Singsaal der Primarschule Opfikon statt. Zu Gast waren zwei Kindergartenklassen, die sich sogleich bemerkbar machten, als sie eintraten. Vierzig Kinder, die auf die Bühne sprangen, ein Bühnenbild an leuchtenden, vorbeisausenden Farben!

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    Sobald die Glocke geschlagen hatte, wurde es aber ruhig. Mucksmäuschenstill sassen die Kinder vor Kristina Lemke, der Geschichtenerzählerin der Buchpaten. Ganz gebannt hockten sie eng zusammen auf der Bühne. Einige rückten immer weiter vor, während die Geschichte «Schneebären lügen nie» erzählt wurde. Doch bereits auf der zweiten Seite war es wieder vorbei mit der Stille: Hörbares Erstaunen machte sich breit, als die Kinder erfuhren, dass in dem grossen roten Kühlschrank auf dem Bild ein fast ebenso grosser Schneebar hauste. «Wie kann der dort bloss reinpassen?», wollte ein Junge fasziniert wissen. Ein anderer fragte: «Was macht der überhaupt dort drin?» Kristina lächelte die wissbegierigen Kinder an und gab geduldig auf alle Fragen Antwort, bevor sie mit der Geschichte fortfuhr. Schliesslich geht es bei unseren Lesungen darum, dass sich die Kinder aktiv einbringen in die Erzählung. Und wie sie sich einbrachten! 

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    Als die Geschichte zu Ende war, zeichneten die Kinder den spannendsten Moment des Abenteuers mit dem Schneebären. Kreuz und quer lagen oder knieten sie nun im Singsaal und zeichneten. Auf der Bühne, neben der Bühne. Zu zweit, zu dritt oder auch ganz alleine, vollkommen auf das entstehende Bild konzentriert. Als einem Mädchen eine besonders schöne Zeichnung gelang, rannte sie mit dem Blatt in der Hand erfreut zu ihrer Mutter, die, angesteckt von der Begeisterung ihrer Tochter, auch zu zeichnen begann. Auch die anderen Eltern fanden sich früher oder später inmitten ihrer Kinder. Komplimente wie «Wow, das ist aber schön!» oder «Dein Schneebär ist aber gross!» waren von allen Seiten zu hören.

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    Ein Kind nach dem andern reihte sich anschliessend auf, um ein Buch auszusuchen, das es mit nach Hause nehmen durfte, und Kristina sein Kunstwerk zu präsentieren. Was nicht überrascht:  Bilder entstanden wie dasjenige von der Familie eines Jungen und zwischen Mama und Papa stand der Schneebär mit einem roten Schal um den Hals geschlungen. Es war nicht zu übersehen, dass die Geschichte einen bleibenden Eindruck hinterlassen hatte.

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    DIE BUCHPATEN have successfully commenced the new year with a new set of participation readings! Our second reading was held on Monday, January the 11th, in the auditorium of the primary school Opfikon. Invited were two kindergarten groups who instantly made themselves noticed as soon as they entered the room. Almost forty children jumping onto the stage, a stage setting of vibrant, darting colours!

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    But once the bell had rung, the room went still. Still as mice, the children sat in front of Kristina Lemke, the storyteller of DIE BUCHPATEN. Spellbound, they kneeled very closely together on stage. A couple of children kept on scooting forward while the story „Snowbears never lie“ progressed. But the silence was already over on the second page: Audible surprise went through the room when the children heard about giant snow bear living in the even larger fridge in the picture. „How could he possibly fit in there?“, a boy wanted to know. Another asked: „What was he even doing in there?“ Kristina smiled at the children thirsting for knowledge, and patiently answered all questions before continuing with the story. After all, having the children actively participation is what these readings are all about. And how active they were!

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    Once the story ended, the children began to draw the most suspenseful moment from the adventure with the snow bear. They now lay or kneeled crisscross in the auditorium, concentrated on their colouring. On stage, next to the stage. In pairs, in threes or simply alone, completely absorbed in the task of creating their pictures. When one girl succeeded in drawing an especially pretty picture, she picked it up and ran to her mother, who, infected by her daughters passion, immediately began to draw, too. The rest of the parents found themselves also on the ground next to all the children sooner or later. Compliments such as „Wow, that is so pretty!“ oder „Your snow bear is very big!“ were heard from all sides.

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    One child after the other finally lined up to pick out a picture book that it could take home, and show Kristina its piece of art. It was no surprise: Most pictures resembled that of one boy’s, whose whole family stood in the snow with the snow bear wearing his red scarf standing between the boy’s mother and father. One could really tell that the story left a mark on the children.

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  • Mitmachlesung in Köln

    Mitmachlesung in Köln

    [:de]Es ist wunderbar, Kindern vorzulesen. Weil man nicht für sie, sondern mit ihnen liest. Weil sie zum Beispiel voller Begeisterung ein Elefantentröten imitieren, wenn es in der Geschichte vorkommt. Weil sie die Geschichten mitfühlen und miterleben.

    Deshalb war es auch ein wunderbarer Moment, als es am 23. März um 17 Uhr endlich mit der ersten Mitmachlesung der Buchpaten losging. Gastgeber war die Kita am Ossendorfer Weg in Köln. Mein Bücherkoffer stand gut bestückt hinter mir und vor mir saßen 25 wunderbare Kinder, die voller Aufmerksamkeit der Geschichte von Frosch und Schaf retten die Himbeermarmelade lauschten. Im Hintergrund saßen Mütter, Väter und Großeltern, die dem Konzept der Buchpaten entsprechend ebenfalls mit eingeladen waren.

    christine_MG_2615_kl

    Im Anschluss an die Geschichte durften die Kinder malen, was ihnen am besten gefallen hatte. Und es wurde gemalt, was das Zeug hält! Den meisten Eindruck hatte die Himbeermarmelade hinterlassen, wie man unschwer an den vielen Himbeermarmeladen-Bildern erkennen konnte. Jetzt waren auch die Erwachsenen gefragt, die ihre Kinder unterstützen konnten und sich mit ihnen über das Gehörte austauschten. Am Ende durfte sich jedes Kind ein Buch aus dem Bücherkoffer aussuchen. Es war ein schönes Bild, so viele Kinder oder Eltern mit einem Buch unter dem Arm durch die Kita laufen zu sehen.

    Lesungen brauchen gute Unterstützer und die hatten wir!

    Mein besonderer Dank gilt Christine Siemens, Vorleserin der LeseWelten, die mir alle Kontakte für die Lesung vermittelt hatte und während der Lesung fotografierte. Ebenfalls danken wir Frau Klinkhamels von LeseWelten, durch deren Vorleseinitiative wir überhaupt erst zu den Kindern am Ossendorfer Weg gekommen sind. Herzlichen Dank auch an Christian Baack von Veedel e.V, Gemeinwesenarbeit in Köln und Gökhan Büyükbezci von der Spielewerkstatt, die so viele Kinder und Eltern dazu motivierten, an der Lesung teilzunehmen und natürlich an die Leiterin Maria Anlanger sowie das ganze Team der Kita AaK Köln e.V, die uns ihre Räumlichkeiten zur Verfügung stelten und einen herzlichen Empfang bereiteten.

    Die Buchpaten kommen gerne wieder! In diesem Sinne und mit frühlingshaften Grüßen in alle Himmelsrichtungen!

    Kristina Lemke & DIE BUCHPATEN

    [:en]Es ist wunderbar Kindern vorzulesen. Weil man nicht für sie, sondern mit ihnen liest. Weil sie zum Beispiel voller Begeisterung ein Elefantentröten imitieren, wenn es in der Geschichte vorkommt. Weil sie die Geschichten mitfühlen und miterleben.

    Deshalb war es auch ein wunderbarer Moment, als es am 23. März um 17 Uhr endlich mit der ersten Mitmachlesung der Buchpaten losging. Gastgeber war die Kita am Ossendorfer Weg in Köln. Mein Bücherkoffer stand gut bestückt hinter mir und vor mir saßen 25 wunderbare Kinder, die voller Aufmerksamkeit der Geschichte von „Frosch und Schaf retten die Himbeermarmelade“ lauschten. Im Hintergrund saßen Mütter, Väter und Großeltern, die dem Konzept der Buchpaten entsprechend ebenfalls mit eingeladen waren.

    christine_MG_2615_kl

    Im Anschluss an die Geschichte durften die Kinder malen, was ihnen am besten gefallen hatte. Und es wurde gemalt, was das Zeug hält! Den meisten Eindruck hatte die Himbeermarmelade hinterlassen, wie man unschwer an den vielen Himbeermarmeladen-Bildern erkennen konnte. Jetzt waren auch die Erwachsenen gefragt, die ihre Kinder unterstützen konnten und sich mit ihnen über das Gehörte austauschten. Am Ende durfte sich jedes Kind ein Buch aus dem Bücherkoffer aussuchen. Es war ein schönes Bild, so viele Kinder oder Eltern mit einem Buch unter dem Arm durch die Kita laufen zu sehen.

    Lesungen brauchen gute Unterstützer und die hatten wir!

    Mein besonderer Dank gilt Christine Siemens, Vorleserin der LeseWelten, die mir alle Kontakte für die Lesung vermittelt hatte und während der Lesung fotografierte. Ebenfalls danken wir Frau Klinkhamels von LeseWelten, durch deren Vorleseinitiative wir überhaupt erst zu den Kindern am Ossendorfer Weg gekommen sind. Herzlichen Dank auch an Christian Baack von Veedel e.V, Gemeinwesenarbeit in Köln und Gökhan Büyükbezci von der Spielewerkstatt, die so viele Kinder und Eltern dazu motivierten, an der Lesung teilzunehmen und natürlich an die Leiterin Maria Anlanger sowie das ganze Team der Kita AaK Köln e.V, die uns ihre Räumlichkeiten zur Verfügung stelten und einen herzlichen Empfang bereiteten.

    Die Buchpaten kommen gerne wieder! In diesem Sinne und mit frühlingshaften Grüßen in alle Himmelsrichtungen!

    Kristina Lemke & DIE BUCHPATEN

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  • Mitmachlesung im AOZ Zentrum Juch

    Mitmachlesung im AOZ Zentrum Juch

    Am Freitag, den 15. August gestalteten Kristina Lemke und Tamara Dousse von DIE BUCHPATEN die Ferienbetreuung der Kinder im AOZ Zentrum Juch in Zürich mit. Im Zentrum wohnen Personen, die sich im beschleunigten Testverfahren des Bundesamts für Migration befinden. Kinder aus Syrien, dem Kongo und Bosnien nahmen an der Lesung teil.

    Der Höhepunkt war, ganz klar, der Verzehr von Himbeermarmelade. Kristina Lemke erzählte die Geschichte von drei ungleichen Freunden, Frosch, Schaf und Elefant, die durch ihre Liebe zur Himbeermarmelade eng mit einander verbunden sind. Gebannt lauschten die Kinder der Geschichte, die Kristina Lemke, in Deutsch, Spanisch und Arabisch erzählte. Da Kristina nicht wirklich Arabisch kann, gab es viel Gelächter unter den arabischsprachigen Kindern.

    Die Kraft der Bilder, die in jedem Bilderbuch wirkt und die spannende Geschichte, kamen bei den Kindern gut an so war die Lesung ein voller Erfolg. Am Ende der Lesung machte Kristina Lemke jedem der Kinder ein Buchgeschenk. Danach zeichneten die Kinder ihre Lieblingstiere. Das Team von DIE BUCHPATEN bedankt sich ganz herzlich bei Stephanie Kistler vom Zentrum Juch und Michal Schmutz.

    ZentrumJuch