Autor: Patrick Robinson

  • [:de]Eintauchen in die Entstehung eines Bilderbuchs mit Jörg Mühle[:]

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    Wie die Bilder in die Bücher kommen

    Habt ihr euch eigentlich mal gefragt, wie die Bilder in die Bücher kommen und wer die macht? Denn Bücher wachsen ja bekanntlich nicht an Bäumen und die Ideen dazu fallen nicht vom Himmel. Dahinter steckt harte Arbeit, viel Hirnschmalz und natürlich eine gehörige Portion Kreativität. Wir haben uns mal umgehört unter den Bildermachern und jemanden gefunden, der sich richtig gut mit dem Thema auskennt.

    Jörg Mühle ist freier Illustrator und Teil der labor Ateliergemeinschaft in Frankfurt am Main. Er macht wunderschöne Illustrationen für Verlage wie Beltz & Gelberg, Moritz, Klett Kinderbuch, Carlsen, Hanser und Randomhouse sowie eigene Bücher.

    Und er hat sich die Zeit genommen, uns ein bisschen was darüber zu erzählen, wie Bilder in Bücher kommen, was ihn inspiriert und wo es auch mal hakt beim Büchermachen.

    Erzählen Sie uns kurz, wie ein Buch entsteht, an dem Sie mitarbeiten? Wie läuft Ihre Arbeit mit den Verlagen ab?

    Ich habe 15 Jahre ausschließlich als Illustrator gearbeitet und das läuft so: Verlage bieten mir Texte an, zu denen ich die Illustrationen mache. Wir vereinbaren die Rahmenbedingungen – Honorar, Abgabetermin, Format und Anzahl der Illustrationen – und anschließend arbeite ich relativ unabhängig an den Bildern.

    Das Cover wird abgestimmt und ich mache Skizzen dafür. Sie werden umgearbeitet oder freigegeben, vielleicht gibt es Farbvarianten und schließlich eine Reinzeichnung.

    Bei Innenillustrationen habe ich in der Regel große Freiheit. 

    Arbeiten Sie mit den Textern zusammen oder sind das voneinander unabhängige Arbeitsschritte – Buch-Illustrationen und Buch-Texte?

    Die Autoren der Texte werden nur in sehr seltenen Ausnahmefällen einbezogen. Manche habe ich (später) kennengelernt, viele nicht. 

    Kommt es vor, dass Sie mit Ihren Ideen an Verlage herantreten? 

    Vor ein paar Jahren habe ich mich entschieden, eine meiner eigenen Buchideen einem Verlag anzubieten. Das hatte ich bisher immer vor mir hergeschoben, doch nach der Geburt meiner Tochter wollte ich es endlich probieren. Nun hatte ich großen Respekt vor dem Schreiben, aber auch vor all der anderen Arbeit, die mit der Konzeption eines Buches verbunden ist.
    Darum habe ich mich bei meinem ersten Mal ganz bewusst für ein möglichst kleines, einfaches Buch entschieden – die Hürde sollte möglichst niedrig sein. Ich wählte eine Idee zu einem Pappbilderbuch, die ich schon lange in der berühmten Schublade hatte. Meine Tochter war genau im richtigen Alter, alles passte wunderbar.
    Die Arbeit an diesem ersten eigenen Buch „Nur noch kurz die Ohren kraulen“ war so befriedigend, dass ich mich dazu entschied, mehr eigene Bücher zu schreiben. Es folgten zwei Fortsetzungen und gerade erscheint mein erstes Bilderbuch „Zwei für mich, einer für dich“, ebenso wie die anderen, im Moritz Verlag, Frankfurt.

    Wenn die Idee steht, wie geht’s dann weiter bis zum fertigen Buch? Können Sie uns das zusammenfassen? 

    Ich habe keine Routine bei der Umsetzung eigener Ideen. Immer mal wieder habe ich Buchideen oder Bruchteile von Ideen, die notiere ich. Dann habe ich viele Zweifel und finde alles schwach. Allerdings gibt es ein paar Ideen, die mir nicht mehr aus dem Kopf gehen. Der erste Schritt ist nun vielleicht der entscheidende: Die vage Idee muss so weit vorangetrieben werden, bis sie funktioniert. Ich reiße mich zusammen und mache mich an die Schwerstarbeit. 

    Ich zeichne ein grobes Storyboard, arbeite am Konzept, am Text, am Ton, am Rhythmus des Buches. Die Bilder spielen eine untergeordnete Rolle. Sie sind sehr grob, interessieren mich zu diesem Zeitpunkt kaum. Das Ergebnis wird dem Verlag vorgestellt. Wenn es gefällt, werden die Rahmenbedingungen vereinbart: Erscheinungstermin, Format, Seitenanzahl und so weiter.

    Danach folgen die Textarbeit und das Feilen am Storyboard. Wenn alles steht, werden die Illustrationen ausgearbeitet. 

    Wie sieht der Entstehungsprozess einer Illustrationsarbeit aus – von Anfang bis Ende? Ist er immer gleich oder gibt es je nach Auftrag unterschiedliche Herangehensweisen?

    Ich mache einen großen Teil der Zeichenarbeit mit Bleistift auf Papier. Oft brauche ich ein paar Tage, um in ein neues Projekt hineinzukommen. Ich lese das Manuskript, kritzele erste Assoziationen, recherchiere Details im Internet, versuche mich an den Hauptfiguren. Im nächsten Durchgang mache ich sehr kleine, sehr grobe Skizzen aller Bilder. Danach wird der Rhythmus überprüft (große Bilder, kleine, volle, leere etc) und die Skizzen werden korrigiert und überarbeitet. 

    Schließlich scanne ich alles ein und bringe meine winzigen Skizzen ins richtige Format. Die Ausdrucke davon überarbeite ich – bin ich mit ihnen zufrieden, pause ich sie am Leuchttisch durch. 

    Die fertigen Schwarz-Weiß-Zeichnungen scanne ich wieder ein. Oft setze ich sie aus mehreren Teilen zusammen, die ich einzeln gezeichnet habe. Die montiere und koloriere ich dann digital im Photoshop – und fertig! Die Vorgehensweise ist immer gleich. 

    Damit ich mich nicht zu sehr langweile, probiere ich beim Reinzeichnen (also dem Durchpausen auf dem Leuchttisch) manchmal neue Techniken aus, verwende Tuschefedern, Pinsel oder Buntstifte.

    Allein mein letztes Bilderbuch („Zwei für mich“) habe ich zum ersten Mal nicht am Rechner koloriert. Das war sehr aufregend!

    Was reizt Sie am Medium Bilderbuch? Warum illustrieren Sie vor allem für Kinder?

    Das habe ich mich auch schon oft gefragt. Keine Ahnung. Es macht mir Spaß.

    Was inspiriert Sie? 

    Das ist sehr schwer zu sagen. Alles Mögliche, tendenziell eher Unscheinbares, Unauffälliges, Details. Aber natürlich auch das Übliche: Fernreisen und Buchmessen, andere Illustratoren und freie Künstler. Bücher, Filme. Doch auch da sind es meist nur Momente, Geistesblitze, die etwas auslösen. 

    Wie kommen Sie zu Ihren Ideen oder die Ideen zu Ihnen? Müssen Sie manchmal tief danach graben oder sprudeln die eher so heraus?  

    Ich habe viele Ideen. Die sprudeln. Doch Ideen sind vage, und sehr viele von denen, die ich habe, sind leider einfach nicht besonders gut. Die Arbeit besteht darin, sie zu sortieren und mich zu entscheiden, welche ich verfolge und welche ich fallen lasse. Und dann schließlich und vor allem so lange an ihnen zu sägen, zu raspeln und zu feilen, bis sie rund sind.

    Muss man nahe an Kindern sein, um für sie zu illustrieren? Oder sind Sie nie weiter weggewesen?  

    Ich habe 15 Jahre Kinderbücher illustriert, ohne Kontakt zu Kindern zu haben. 

    Meine Leidenschaft galt viel mehr Kinderbüchern (und vor allen Dingen Comics). Ich habe nie aufgehört, sie zu lieben und zu lesen. Doch ich befürchte, der kindliche Leser war mir (zumindest bis zur Geburt meiner Tochter) nicht so wichtig. Ich ging davon aus, dass Kinder (so wie Erwachsene auch) unterschiedliche Geschmäcker haben. Und da ich die nicht kannte und man sowieso nichts machen kann, was allen gefällt, ging es mir in erster Linie darum, Illustrationen zu machen, die mir gefallen. So, nun ist es raus. Über das Kind in mir kann ich wenig sagen, das sollen andere beurteilen. 


    Die erwähnten Titel von Jörg Mühle sind alle im Moritz Verlag, Frankfurt erschienen:

    Nur noch kurz die Ohren kraulen?
    Tupfst du noch die Tränen ab
    Badetag für Hasenkind
    Viele Grüße, deine Giraffe
    Zwei für mich, einer für dich

    Von Irina Kessler

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  • Von Toast mit ohne alles und anderen Traurigkeiten

    Wenn ich von Kinderarmut lese, komme ich oft kurz ins Stutzen, weil das Wort etwas Widersprüchliches hat. Er klingt, als wären die Kinder allein arm und die dazugehörigen Erwachsenen nicht. Ich assoziiere damit auch, dass die Kinder etwas ändern könnten, aber die Krux an der Sache ist ja, dass sie an den Erwachsenen dranhängen und damit auch an deren Armut.

    Hier in Deutschland wird die Diskussion über Kinderarmut manchmal polemisch geführt, zum Beispiel mit dem Hinweis, dass in unseren Breiten keiner verhungern müsse, weshalb es nicht so schlimm sei. Das kann sein, auch von Spaghetti mit Ketchup und Toastbrot ohne nix, wie Kinder sagen würden, kann man überleben. Die Frage ist nur, ob das unser Maßstab sein soll – in Deutschland und der Schweiz, die zu den reichsten Ländern der Welt gehören. Aktuell ist in der Schweiz jedes 8. Kind von Armut betroffen oder bedroht (1). In Deutschland lebt fast jedes 7. Kind unter 18 Jahren von Hartz IV (2). Denn abgesehen vom Hunger geht es natürlich um viele andere Aspekte.

    Die Gründe für Armut sind komplex und vielfältig. Sie reichen von prekären Beschäftigungs-verhältnissen über Krankheit, Scheidung, Migration bis hin zu alleinerziehenden Elternteilen. Und die Ursachen der Armut bleiben häufig bestehen. Wird ein Elternteil schwer krank, bedeutet das in Deutschland häufig ein Abrutschen in die Harz IV-Schleife. Die Familien haben im Alltag nicht nur mit der Krankheit, sondern auch mit Armut zu kämpfen und die Kinder sind doppelte Verlierer. 

    Denn Armut bedeutet in unseren Ländern eben nicht, dass man nur keine Markenklamotten bekommt und ein Urlaub im Jahr gestrichen ist. Sie bedeutet, in schlechten Wohnlagen zu wohnen, die von Enge, Feuchtigkeit, Lärm und häufig auch Verwahrlosung und Gewalt geprägt sind. Und in denen Kinder inmitten von Drogenmissbrauch, Kriminalität und Aussichtslosigkeit aufwachsen und kaum Vorbilder haben, die ihnen zeigen, wie sie sich aus der Misere befreien können.

    Sie bedeutet auch, sich schlechter zu ernähren und eher Übergewicht oder chronische Krankheiten zu entwickeln. Darüber hinaus hat sie viel mit sozialer Ausgrenzung zu tun, weil man nicht auf Klassenfahrten mitkann und ein Schwimmbadbesuch ebenso unerschwinglich ist wie die Kugel Eis, die sich die Mitschüler leisten können. Wenn das ein Dauerzustand ist, dann ist das schlimm, weil einen irgendwann keinen mehr fragt, ob man mitkommen will. Und wir reden hier nicht von Kino, Ferienlagern, Skiurlauben oder anderem, wir reden von einer Kugel Eis.

    Armut führt auch dazu, dass Kinder ein schlechtes Selbstwertgefühl und Lernschwächen entwickeln. Für mich ist es fast das Perfideste daran, dass dadurch Armut zementiert wird. Man wird nicht einfach erwachsen und lebt dann ein anderes Leben, sondern hat eben nicht dieselben Lebenschancen wie die Mitschüler aus nicht armen Familien. Vor diesem Hintergrund sind Bibliotheken ebenso wie Leseförderungsprojekte von essentieller Wichtigkeit. Sie bieten Zugang zu fast kostenfreien Medien und ermöglichen es Kindern, sich Lese- und Textkompetenzen anzueignen und positive Lernerfahrungen zu machen.

    Möglicherweise ist der Begriff Kinderarmut also doch nicht so irreführend wie ich dachte, denn er zeigt, wie stark Armut Kinder in Bezug auf ihre eigenen Leben und ihre Zukunft prägt. Und ich fände es schön, wenn wir als Gesellschaften unseren Kindern durch die richtige Förderung wenigstens die Möglichkeit geben würden, sich selbst für ein anderes Leben zu entscheiden.  Wenn wir schon nicht so kreativ sind, uns bessere Mindeststandards für unseren Nachwuchs auszudenken und zu implementieren.

    Irina Kessler

     

    Quellen:

    1. https://www.caritas.ch/de/was-wir-sagen/unsere-aktionen/kinderarmut-in-der-schweiz.html
    2. https://www.srf.ch/news/schweiz/kampf-gegen-kinderarmut-caritas-fordert-nationale-strategie
    3. https://www.tagesschau.de/inland/kinder-hartz-vier-101.html

    Für zwölf Wochen sind Irina und Edda von der Textagentur Kessler & Eckhardt zu Gast bei den Buchpaten. Beide texten, lektorieren und bloggen was das Zeug hält unter: www.abenteuerspielplatz.agency.

  • Wer sucht, der findet

    Wer sucht, der findet

    [:de]

    Wir haben es geschafft!

    Dank viel Einsatz und Achselschweiss sind wir nun soweit, um sagen zu können: Uns geht die Zeit aus! Mit über zwei Mitmachlesungen pro Woche alleine im März und immer neuen Interessenten sehen wir uns gezwungen a) die Tage mit mehr Stunden auszustatten oder, wenn das nicht klappt, b) zusätzliche Vorleser und Vorleserinnen zu ergattern.

    Der erste offizielle «Buchpaten-Vorleser-Ausbildungskurs» hat mit vier Teilnehmern bereits begonnen und wir sind sehr erfreut darüber, was für prächtige Leute zusammengekommen sind! Ein ganz guter Haufen, wirklich! Und als ob die Aussicht auf eine tolle Zusammenarbeit nicht schon gut genug wäre, können wir uns sogar noch ein bisschen in der Prominenz der einen zukünftigen Vorleserin sonnen: Eva Mezger, eine der ersten Moderatorinnen des Schweizer Fernsehens. In dieser Funktion war sie mit Unterbruch bis 2004 tätig und spielte nebenbei auch in zwei Schweizer Filmproduktionen mit. Wir heissen sie und alle anderen herzlich willkommen!

    Möchtest auch Du als Vorleser oder Vorleserin an Mitmachlesungen die Herzen von Kindern erobern und sie mit auf Abenteuer nehmen? Dann melde Dich bei uns und wir versorgen Dich mit weiteren Infos!

    [:en]

    Wir haben es geschafft!

    Dank viel Einsatz und Achselschweiss sind wir nun soweit um sagen zu können: Uns geht die Zeit aus! Mit über zwei Mitmachlesungen pro Woche alleine im März und immer neuen Interessenten sehen wir uns gezwungen a) die Tage mit mehr Stunden auszustatten oder, wenn das nicht klappt, b) zusätzliche Vorleser und Vorleserinnen zu ergattern.

    Der erste offizielle «Buchpaten-Vorleser-Ausbildungskurs» hat mit vier Teilnehmern bereits begonnen und wir sind sehr erfreut darüber, was für prächtige Leute zusammengekommen sind! Ein ganz guter Haufen, wirklich! Und als ob die Aussicht auf eine tolle Zusammenarbeit nicht schon gut genug wäre, können wir uns sogar noch ein bisschen in der Prominenz der einen zukünftigen Vorleserin sonnen: Eva Mezger, eine der ersten Moderatorinnen des Schweizer Fernsehens. In dieser Funktion war sie mit Unterbruch bis 2004 tätig und spielte nebenbei auch in zwei Schweizer Filmproduktionen mit. Wir heissen sie und alle anderen herzlich willkommen!

    Möchtest auch Du als Vorleser oder Vorleserin an Mitmachlesungen die Herzen von Kindern erobern und sie mit auf Abenteuer nehmen? Dann melde Dich bei uns und wir versorgen Dich mit weiteren Infos!

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  • [:de]Fördergelder der Sophie und Karl Binding Stiftung[:en]Donation by the Sophie and Karl Binding Foundation[:]

    [:de]Fördergelder der Sophie und Karl Binding Stiftung[:en]Donation by the Sophie and Karl Binding Foundation[:]

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    Letzte Woche haben wir die Zusage für einen Förderbeitrag erhalten, der uns ermöglicht, unser Angebot durchzuführen und weiter auszubauen. Ein herzliches Dankeschön an die Sophie und Karl Binding Stiftung! Gerne stellen wir Euch diese interessante Stiftung und ihr Wirken vor.

    Die Sophie und Karl Binding Stiftung ist eine gemeinnützige und unabhängige Förderstiftung. Sie fördert Projekte in der Schweiz, die Bezüge zur Umwelt, Bildung, Kultur oder zu Sozialem aufweisen. Ihr Ziel ist es, die Schweiz und ihre Gesellschaft näher zusammenzubringen. Zu diesem Zweck stärkt und unterstützt sie die Integration und Verständigung der vier Sprachregionen sowie den Erhalt der Werte und Güter, die der Schweiz ihre Identität verleiht.

    [:en]Last week, we received confirmation of the support allowing us to continue and extend our services. A big thank you to the Sophie and Karl Binding Foundation! We would like to take a moment’s time to tell you about this foundation and its activities.

    The Sophie and Karl Binding Foundation is an independent non profit organization. It supports projects in Switzerland that relate to the environment, education, culture, or social integrity. Its goal is to bring Switzerland and the Swiss society closer together. For this purpose, the Sophie and Karl Binding Foundation strengthens and supports the integration of and the communication between the four language regions, as well as the preservation of the values and goods vital to the Swiss identity.[:]

  • [:de]Stiftung Mercator verlängert ihr Förderungsengagement[:en]Financial Support of the Foundation Mercator renewed[:]

    [:de]Stiftung Mercator verlängert ihr Förderungsengagement[:en]Financial Support of the Foundation Mercator renewed[:]

    [:de]Die Brieftaube ist mit erfreulichen Neuigkeiten eingeflogen! Die Stiftung Mercator hat sich einmal mehr dazu bereit erklärt, uns für ein weiteres Jahr zu unterstützen. Wir danken herzlich dafür!

    Die Stiftung Mercator erhielt ihren Namen vom deutschen Kartografen Gerhard Mercator. Dieser wagte es als einer der ersten, in einem globalen Rahmen zu denken und Koordinaten zur Unterstützung des Welthandels einzuführen. Im Geiste ihres Namensgebers setzt sich die Stiftung Mercator unter anderem für Weltoffenheit und schrankenlosen Wissensaustausch ein. So hat sie auch schon etwa die Projekte Umweltschulen und ChagALL unterstützt.[:en]Our messenger pigeon has flown in great news! The Foundation Mercator has once more declared itself ready to support DIE BUCHPATEN for another year. We are very grateful for the contributions. Thank you!

    The Foundation Mercator derives its name from the German cartographer Gerhard Mercator. He was one of the first to dare think on a global scale and introduce worldwide coordinates to support the world trade. In the spirit of its eponym, the Foundation Mercator stands among other things for cosmopolitanism and an unrestricted exchange of knowledge. It has supported projects such as Umweltschulen and ChagALL.[:]

  • [:de]Unser neuer Förderer: Das Migros-Kulturprozent[:en]Our new Patron: the Migros Culture Percentage[:]

    [:de]Unser neuer Förderer: Das Migros-Kulturprozent[:en]Our new Patron: the Migros Culture Percentage[:]

    [:de]Heute morgen haben wir ein tolles Ostergeschenk erhalten: Das Migros-Kulturprozent hat uns geschrieben und für das kommende Jahr seine Unterstützung zugesagt. Das Migros-Kulturprozent ist ein freiwilliges Engagement der Migros für Kultur, Bildung und Gesellschaft und unterstützt grosse sowie kleine Projekte. Seit 1957 ist das Engagement der Migros fester Bestandteil ihrer Tätigkeiten. Eigene Unterfangen des Kulturprozents sind unter anderem Studienpreise, das Migros Museum für Gegenwartskunst oder die diversen Projekte von conTAKT.ch, die sich für Integration sowie für kulturellen Austausch einsetzen.

    Auch für dieses Jahr hat uns die Paul Schiller Stiftung einen Beitrag zugesagt. Sie unterstützt gemeinnützige Projekte, die ergänzend zur öffentlichen Hand eine integrative Gesellschaft und eine nachhaltige Entwicklung fördert. Die Stiftung wurde 1974 ins Leben gerufen und arbeitet seither mit dem Erben des Zürcher Unternehmers Paul Schiller. Unter anderem unterstützt sie den Verein a:primo, der sich für eine frühe Förderung sozial benachteiligter Kinder einsetzt. Das SIKJM wird ebenfalls unterstützt in ihrem Unterfangen, die Freude am Lesen von Kindern mit Migrationshintergrund zu fördern.

    Wir bedanken uns herzlich für die Zuwendungen![:en]This morning, we received a great easter gift: The Migros Culture Percentage has written us and promised us their support for the coming year. The Migros Culture Percentage is a voluntary commitment of the Migros dedicated to small and big projects in the fields of culture, education and society. It has been a core component of their activities since 1957. Some of their own projects are study prizes, the Migros Museum of Contemporary Art or the many activities of conTAKT.ch which concentrate on integration as well as cultural exchange.

    We are receiving even more support this year coming from the Paul Schiller Foundation. The foundation supports charitable projects that work in addition to projects of the public authority in promoting an integrative society and a sustainable evolution. The foundation was started in 1974 with the inheritance of the Swiss entrepreneur Paul Schiller. The Paul Schiller Foundation supports the organisation a:primo which is active in the early promotion of socially underprivileged children. The SIKJM also gets supported in its undertaking to strengthen the literacy of children with an immigration background.

    We thank both patrons for theirs generous support![:]

  • [:de]Wir haben es geschafft! (Probelesung März 2016)[:en]We did it! (Test Reading March 2016)[:]

    [:de]Wir haben es geschafft! (Probelesung März 2016)[:en]We did it! (Test Reading March 2016)[:]

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    Durch viel Einsatz und Ausdauer können wir jetzt sagen: Uns geht die Zeit aus! Mit zwei bis drei Mitmachlesungen pro Woche und immer neuen Interessenten sehen wir uns gezwungen, entweder die Tage mit mehr Stunden auszustatten oder, wenn das nicht klappt, zusätzliche Vorleser und Vorleserinnen anzuheuern. Wir haben uns für letzteres entschieden.

    160319 Probelesung 1

    Der erste offizielle «Buchpaten-Vorleser-Ausbildungskurs» hat mit vier Teilnehmern bereits begonnen und wir freuen uns sehr, was für tolle Leute zusammengekommen sind! Im Rahmen der Schulung wird unter anderem erklärt, was dialogisches Lesen ist und wie man diese Technik anwendet. Ist das Grundwissen vermittelt, darf jeder potenzielle Vorleser sich seine Sporen bei einer Probelesung verdienen. Diese Probelesungen finden im kleineren Umfang als die übliche Klassengrösse statt und fügen sich zusammen aus begeisterungsfähigen Kindern aller Altersgruppen. Letzten Samstag durfte Eliana in der Impact Hub Garage den Anfang machen. Alle weiteren Probelesungen finden neu im kihz Tageskindergarten der ETH und UZH statt, er ist die neue Ausbildungsstätte für DIE BUCHPATEN.

    160319 Probelesung 2

    Am Samstag versammelten wir uns also in der Garage, dabei waren ein Dutzend halb- bis siebenjährige Zuhörer mit ihren Eltern. Ganz brav liessen sie vor der Mitmachlesung noch vom Snackbuffet ab und versammelten sich gespannt um den Lesehocker, wo Eliana sie schon erwartete. Nach einer kurzen Begrüssung erzählte sie die Geschichte «Rotschwänzchen – was machst du hier im Schnee?» und sogleich waren die Kinder voller Mitgefühl! Denn das Rotschwänzchen hatte einen kaputten Flügel und konnte deshalb nicht mit seinen Freunden in den Süden fliegen.

    160319 Probelesung 4

    Für das Rotschwänzchen begann ein ungewöhnlicher Winter. Es fragte sich so allerlei: Wie komme ich jetzt zu Essen? Und was ist dieses weisse Zeug überhaupt, das auf Boden und Bäumen liegt? Auf seinen Erkundungen aber traf der kleine Vogel zum Glück auf lauter hilfsbereite Tiere und die Kinder geizten auch nicht mit nützlichen Ratschlägen: «Es muss in der Erde wühlen!» – «Ja! Oder das Wildschwein um Hilfe bitten!» – «Achtung! Nicht zur Eule gehen!»

    160319 Probelesung 3

    Das Rotschwänzchen überstand den Winter dank all dieser Unterstützung mit Bravour – und als seine Freunde heimkehrten, musste das Rotschwänzchen ihnen alles, was es erlebt hatte, erzählen. Als Eliana das Buch zuklappte, musste sie gar nicht mehr gross etwas dazu sagen, die Kinder stürmten mit ihren Eltern im Schlepptau an den Zeichentisch und zeichneten zusammen ihre Lieblingsszenen aus der Geschichte. Es entstanden einige Kunstwerke! Da wussten wir: mit Eliana werden wir noch viel Spass haben!

    Möchtest Du auch Vorleser oder Vorleserin werden und an Mitmachlesungen die Kinder mit auf Abenteuer nehmen? Dann melde Dich bei uns und wir versorgen Dich mit weiteren Infos!

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    Thanks to a lot of investment and endurance, we can finally say: Our days are running out of hours! With two to three participation readings per week and constant requests for new reading dates, we see ourselves forced to either invent the 30-hour-day or, if that won’t work, to find new storytellers. We’ve decided to try the latter.

    160319 Probelesung 1

    The first official „Buchpaten storyteller introduction course“ has already begun with four volunteers, and we’re very happy about how cool they all are! As part of the course, we will explain among other things what dialogic reading is and how to apply this technique. Once the basics have been conveyed, each storyteller gets to earn his or her spurs during a test reading. These test readings take place in a more intimate environment than the average class size allows, with children of all ages. Eliana started off as the first future storyteller in the Impact Hub Garage last Saturday. All further test readings will take place in the kihz day kindergarten of the ETH and UZH, our new „training kindergarten“.

    160319 Probelesung 2

    We came together in the Garage – a dozen children ages a few months to seven years with their parents who tagged along. Like the well-behaved children they are, they refrained from raiding the snack buffet before the participation reading. Instead, they all excitedly gathered around the storyteller stool where Eliana already anticipated them. After a short welcome she commenced the story „Rotschwänzchen – was machst du hier im Schnee?“, a story about a little redstart. And the children were just filled with compassion from the start! See, the little redstart had a hurt wing and couldn’t join its mates on their journey to the south.

    160319 Probelesung 4

    The ensuing winter became very unordinary for the redstart. It had a lot of questions: How do I get food now? And what is that white stuff settling on the ground and hanging in the trees, anyway? But luckily, the little bird met up with almost only helpful animals during its explorations of this winter wonderland. The children were also very helpful with their abundant advice: „It has to dig through the dirt!“ – „Yeah! Or it should ask the boar for help!“ – „Watch out! Don’t get too close to the owl!“

    160319 Probelesung 3

    Thanks to all the support it received, the little redstart lived through the winter just fine – and as soon as its mates returned home, the little redstart had to tell them everything that had occurred on its adventures. Eliana didn’t have to say much more once she closed the book. The children ran to the colouring table with their parents by the hands. And together the drew their favourite scenes from the story. So many masterpieces were created! Seeing such passion enflamed in the children, we just knew then and there: we’re going to have lots of fun with Eliana!

    You would also like to become a storyteller and take the children along on adventures? Then contact us and we will be happy to provide you with further information!

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  • [:de]Dialogisches Lesen – was ist das eigentlich?[:en]What is Dialogic Reading?[:]

    [:de]Dialogisches Lesen – was ist das eigentlich?[:en]What is Dialogic Reading?[:]

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    Wir von den BUCHPATEN erzählen ja gerne von unseren Mitmachlesungen. Wie schön es ist, wenn dreissig oder mehr Kinder gebannt einer Geschichte folgen, wie erfüllend es ist, ihre Bilder anzusehen und zu merken, welch tiefen Eindruck die Geschichte hinterlassen hat. Diese Erfahrungen lassen uns jedes Mal mit noch mehr Freude die nächste Lesung anpacken. Doch was machen wir eigentlich genau an den Mitmachlesungen? Lesen? Ja klar. Aber was heisst denn das?

    Vorleser, die unsere Mitmachlesungen leiten, werden ausnahmslos von den BUCHPATEN im dialogischen Lesen geschult. Dialogisches Lesen ist eine Technik des Erzählens, die das Kind dazu ermutigt, sich aktiv ins Geschehen einzubringen. Dadurch wird eine steilere Lernkurve in der Sprach- und Sprechkompetenz des Kinds erzielt. Dialogisches Lesen ist von Anfang an viel abwechslungsreicher als traditionelles Erzählen. Normalerweise beginnt ein Erzähler etwa mit: «Ich erzähle euch nun eine Geschichte über…» Wenn die Geschichte dann interessant klingt, hört das Kind hin, ansonsten begnügt es sich damit, einfach still dort zu sitzen und abzuwarten. Doch das wollen wir nicht! Eine Geschichte wird schliesslich erst durch die Fantasie des Kinds so richtig lebendig. Um diese Fantasie anzusprechen, könnte man stattdessen so beginnen, wie es Kristina Lemke bei der Geschichte «Schneebären lügen nie» getan hat: «Habt ihr eigentlich schon mal gelogen? Nein? Also, ich habe schon gelogen!» Das Kind ist, weil es etwas gefragt worden ist, gleich dabei. Es möchte jetzt wissen, was es denn mit dem Lügen auf sich hat!

    Im Verlauf der Geschichte stellt die Vorleserin immer mehr solche Fragen, die sich auf das Gehörte und Gesehene beziehen. Zum Beispiel als die kleine Marie einen riesengrossen Kühlschrank mitten im Wald findet: «Was könnte wohl in so einem grossen Kühlschrank stecken?» Das Kind merkt darauf, dass es ernstgenommen wird und seine Eingebung ausdrücklich erwünscht ist. Je mehr es dann antwortet und kommentiert, umso mehr zieht sich die Vorleserin zurück. Das Kind wird sozusagen zum Erzähler der Geschichte. Schliesslich beschränkt sich die Vorleserin fast nur noch darauf, die Kommentare des Kindes umzuformulieren oder zu ergänzen. Diese Art zu wiederholen, was das Kind gesagt hat, weist ihm neues Vokabular und Satzstrukturen auf, die es in späteren Inputs dann auch anwenden und verfestigen kann.

    Auch der Bezug auf das eigene Leben des Kindes spielt eine wichtige Rolle. Die Vorleserin könnte etwa sagen: «Seht ihr, wie die kleine Marie fliegt? Seid ihr denn auch schon geflogen? Wohin? Und wie war es?» So wird eine Verbindung zwischen der Geschichte und der realen Welt hergestellt. Die Bilderbücher erhalten einen Stellenwert, der über blosser Unterhaltung steht. Sie sind nun ebenso eine Unterstützung in der Reflexion des Kinds.

    Es ist erstaunlich, wie mitteilsam ein Kind, das normalerweise selten spricht, durch dialogisches Lesen werden kann. Noch erstaunlicher sind die Fortschritte, die bereits nach ein oder zwei Mitmachlesungen eintreten. Das Kind wird selbstbewusster und gewandter im Umgang mit der Sprache und drängt immer mehr darauf sich mitzuteilen. Und wenn es dann auch nicht mehr aufhören kann, ausschweifend und begeistert von der Geschichte zu erzählen, dann haben wir von den BUCHPATEN unsere Aufgabe eindeutig erfüllt.

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    We from DIE BUCHPATEN enjoy telling about all the great things that happen in our participation readings. How fulfilling it is having thirty or more children under the spell of our storytelling, to look at their pictures and to realize what a deep impression the story has left behind. These experiences give us the motivation to go back an organise even more readings every time. But what is it exactly that we do during participation readings? Do we read? Of course! But what does that mean?

    Storytellers who guide our participation readings are all invariably schooled in dialogic reading. Dialogic reading is a technique of storytelling used to encourage a child to actively participate in the evolution of a story. That way, a steeper learn curve is achieved in the child’s oral and reading fluency. From the beginning, dialogic reading is much more varied than traditional storytelling. Usually, a storyteller would begin with a phrase like: „I’m now going to tell you a story about…“ If the story sounds interesting, a child will listen, if not, the child usually just passively sits there and waits for it all to end. But that is not what we want! A story, after all, will only become really alive through the imagination of a child. To get a hold of that imagination, one could instead start off like Kristina Lemke during a reading of „Snowbears never lie“: „Have you kids ever lied? No? Well, I’ve lied before!“ The child, because it has been asked a question, now takes an active role in adorning the story. It wants to know what’s up with all the lying!

    Through the rest of the story, the storyteller poses more and more questions concerning what has been seen and heard. For example, once little Marie finds the huge refrigerator in the middle of the woods: „What, do you think, could possibly be in such a big fridge?“ The child starts to realise that it is taken seriously and that its inputs are explicitly requested. The more it answers and comments, the less a storyteller will speak. The child ends up becoming the narrator of the story. Finally, the storyteller will only limit him- or herself to add to or reformulate the child’s comments. This kind of repetition of the child’s statements gives it new vocabulary and sentence structures to work with, that the child then can use and consolidate in later inputs.

    The reference to the child’s life also plays an important role. The storyteller could say: „Do you see how little Marie’s flying? Have you ever flown? Where to? And how was it?“ That way, a connections is established between the story and the real world. The picture books gain in significance, becoming more than mere entertainment. They now are an assistance in the child’s reflection process.

    It is impressive how communicative a child, that usually hardly speaks up, just by applying the dialogic reading technique. Even more impressive is the progress that sets in after only one or two participation readings. The child becomes more self-confident and fluent in the use of a (often secondary) language, and, noticing this, the child urges more and more to convey its opinions. And once it cannot stop talking passionately about the story, that is when DIE BUCHPATEN have definitely reached their goal.

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  • [:de]Buchpatenlesung in Opfikon, Zürich, Januar 2016[:en]Participation Reading in Opfikon, Zurich, January 2016[:]

    [:de]Buchpatenlesung in Opfikon, Zürich, Januar 2016[:en]Participation Reading in Opfikon, Zurich, January 2016[:]

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    DIE BUCHPATEN sind gleich mit neuen Lesungen ins neue Jahr gestartet ! Unsere zweite Lesung fand am Montag, den 11. Januar 2016, im Singsaal der Primarschule Opfikon statt. Zu Gast waren zwei Kindergartenklassen, die sich sogleich bemerkbar machten, als sie eintraten. Vierzig Kinder, die auf die Bühne sprangen, ein Bühnenbild an leuchtenden, vorbeisausenden Farben!

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    Sobald die Glocke geschlagen hatte, wurde es aber ruhig. Mucksmäuschenstill sassen die Kinder vor Kristina Lemke, der Geschichtenerzählerin der Buchpaten. Ganz gebannt hockten sie eng zusammen auf der Bühne. Einige rückten immer weiter vor, während die Geschichte «Schneebären lügen nie» erzählt wurde. Doch bereits auf der zweiten Seite war es wieder vorbei mit der Stille: Hörbares Erstaunen machte sich breit, als die Kinder erfuhren, dass in dem grossen roten Kühlschrank auf dem Bild ein fast ebenso grosser Schneebar hauste. «Wie kann der dort bloss reinpassen?», wollte ein Junge fasziniert wissen. Ein anderer fragte: «Was macht der überhaupt dort drin?» Kristina lächelte die wissbegierigen Kinder an und gab geduldig auf alle Fragen Antwort, bevor sie mit der Geschichte fortfuhr. Schliesslich geht es bei unseren Lesungen darum, dass sich die Kinder aktiv einbringen in die Erzählung. Und wie sie sich einbrachten! 

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    Als die Geschichte zu Ende war, zeichneten die Kinder den spannendsten Moment des Abenteuers mit dem Schneebären. Kreuz und quer lagen oder knieten sie nun im Singsaal und zeichneten. Auf der Bühne, neben der Bühne. Zu zweit, zu dritt oder auch ganz alleine, vollkommen auf das entstehende Bild konzentriert. Als einem Mädchen eine besonders schöne Zeichnung gelang, rannte sie mit dem Blatt in der Hand erfreut zu ihrer Mutter, die, angesteckt von der Begeisterung ihrer Tochter, auch zu zeichnen begann. Auch die anderen Eltern fanden sich früher oder später inmitten ihrer Kinder. Komplimente wie «Wow, das ist aber schön!» oder «Dein Schneebär ist aber gross!» waren von allen Seiten zu hören.

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    Ein Kind nach dem andern reihte sich anschliessend auf, um ein Buch auszusuchen, das es mit nach Hause nehmen durfte, und Kristina sein Kunstwerk zu präsentieren. Was nicht überrascht:  Bilder entstanden wie dasjenige von der Familie eines Jungen und zwischen Mama und Papa stand der Schneebär mit einem roten Schal um den Hals geschlungen. Es war nicht zu übersehen, dass die Geschichte einen bleibenden Eindruck hinterlassen hatte.

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    DIE BUCHPATEN have successfully commenced the new year with a new set of participation readings! Our second reading was held on Monday, January the 11th, in the auditorium of the primary school Opfikon. Invited were two kindergarten groups who instantly made themselves noticed as soon as they entered the room. Almost forty children jumping onto the stage, a stage setting of vibrant, darting colours!

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    But once the bell had rung, the room went still. Still as mice, the children sat in front of Kristina Lemke, the storyteller of DIE BUCHPATEN. Spellbound, they kneeled very closely together on stage. A couple of children kept on scooting forward while the story „Snowbears never lie“ progressed. But the silence was already over on the second page: Audible surprise went through the room when the children heard about giant snow bear living in the even larger fridge in the picture. „How could he possibly fit in there?“, a boy wanted to know. Another asked: „What was he even doing in there?“ Kristina smiled at the children thirsting for knowledge, and patiently answered all questions before continuing with the story. After all, having the children actively participation is what these readings are all about. And how active they were!

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    Once the story ended, the children began to draw the most suspenseful moment from the adventure with the snow bear. They now lay or kneeled crisscross in the auditorium, concentrated on their colouring. On stage, next to the stage. In pairs, in threes or simply alone, completely absorbed in the task of creating their pictures. When one girl succeeded in drawing an especially pretty picture, she picked it up and ran to her mother, who, infected by her daughters passion, immediately began to draw, too. The rest of the parents found themselves also on the ground next to all the children sooner or later. Compliments such as „Wow, that is so pretty!“ oder „Your snow bear is very big!“ were heard from all sides.

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    One child after the other finally lined up to pick out a picture book that it could take home, and show Kristina its piece of art. It was no surprise: Most pictures resembled that of one boy’s, whose whole family stood in the snow with the snow bear wearing his red scarf standing between the boy’s mother and father. One could really tell that the story left a mark on the children.

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